Gläsernes Sudhaus der Brauerei Ratsherrn
  • Gläsernes Sudhaus der Brauerei Ratsherrn
  • Foto: Ratsherrn Brauerei GmbH

Die Ratsherrn Brauerei feiert Jubiläum – und lädt zum Hoffestival ein!

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums in den Schanzenhöfen lädt die Ratsherrn Brauerei am 26. und 27. August zum Hoffestival ins Brauquartier ein. Begleitet wird das Fest durch den Release einer Sonderedition des kultigen Pilseners, die mit exklusiven Stadtteil-Etiketten entzückt.

Tradition, die gefeiert werden möchte.  

„Historisch war Bier immer ein Kirchturm-Geschäft, diese Tradition greifen wir nun gerne wieder auf und freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher anlässlich unseres 2-tägigen Hoffestivals“, sagt Niklas Nordmann, der verantwortlich für das Marketing der Brauerei ist und auch zur der Inhaberfamilie gehört. Gäste können sich auf ein volles Programm freuen – für Groß und für Klein: Stimmungsvolle Live-Musiker, urige Kunst, bunter Spielespaß, jede Menge Überraschungen und – natürlich – kühles Bier stehen bereit! Beispielsweise lässt sich im eigenen Ratsherrn Museum auch eine Reise durch die Geschichte der Brauerei erleben – und ein Blick in die Zukunft erhaschen. Auch Florian Weins, Geschäftsführer und Bierliebhaber, freut sich darauf, Freunde und Fans der Brauerei am letzten Augustwochenende in den Schanzenhöfen begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen dazu finden sich auf der der Unterseite „Hoffestival“ auf ratsherrn.de.

Genuss, der Geschichte schrieb.

Die Ratsherrn Brauerei ist Hamburgs größte inhabergeführte Brauerei und befindet sich heute vollständig in der Hand der Eigentümerfamilie. Das war nicht immer so: Die Marke Ratsherrn, damals gegründet durch die Elbschloss Brauerei in Hamburg-Nienstedten, existiert bereits seit 1951 – erlebte allerdings einen zwischenzeitlichen kartellrechtlich-bedingten Dornröschen-Schlaf. Im Jahr 2005 hauchte Oliver Nordmann ihr wieder Leben ein und erwarb ihre Vertriebs- und Markenrechte. Vor 10 Jahren wurde dann in den Hamburger Schanzenhöfen, im Herzen der Stadt, erstmalig Ratsherrn gebraut. Der feierlichen Eröffnung damals ging eine mehrjährige Bautätigkeit im denkmalgeschützten Gebäude eines alten Schlachthof-Geländes voraus. Im Jahr 2020 nahm die Brauerei im Osten der Stadt schließlich auch eine eigene Flaschenabfüllanlage in Betrieb – und ging damit einem weiteren Schritt in Richtung Unabhängigkeit.

Aussenansicht der Ratsherrn Brauerei
Außenansicht der Ratsherrn Brauerei

Heute ist Ratsherrn ein fester Bestandteil des Lebensgefühls Hamburg. Diese empfundene Zugehörigkeit spiegelt sich auch im lokalen Angebot der kleinen Brauerei, die doch beachtliche 50.000 Hektoliter pro Jahr (2019) ausstößt. Sie betreibt in der Hansestadt nämlich gleich drei eigene gastronomische Betriebe. Im Braugasthaus Altes Mädchen lassen sich neue Interpretationen gutbürgerlicher Küche genießen. In der Ratsherrn Bar im hippen Winterhude stehen Hoptails und leichte Biertapas im Vordergrund. Und im Ratsherrn Lokal in Eimsbüttel wird das Bier ganz frisch – direkt aus dem Tank und nicht länger als 8 Tage alt – frisch und unpasteurisiert serviert.

Eine Brauerei zum Erleben

Dem Bedürfnis der Konsumenten nach mehr Transparenz und Teilhabe kommt Ratsherrn mit dem gläsernen Sudhaus im Innenhof des Brauquartiers, mit spannenden Brauereiführungen, mit zahlreichen Bier-Events und mit dem eigenen Ratsherrn Store Schanze nach. So haben Fans und Freunde der Brauerei viele Möglichkeiten, die Marke hautnah zu erleben – es lohnt sich also allemal, das Brauquartier auch losgelöst vom Hoffestival zu besuchen!

Startschuss des Projektes „Vom Halm zum Glas“

Ratsherrn-Ernte auf der 170 ha großen Fläche
Ratsherrn-Ernte auf der 170 ha großen Fläche

Mit einem neuen Vorstoß beweist die Brauerei nun viel Agilität und Leidenschaft: Vor dem Hintergrund knapper und teurer werdender Rohstoffe, und als Beitrag zum Klimaschutz, wird nun in eine eigene Kreislaufwirtschaft investiert, die auch die regionale Wertschöpfung stärken soll. Mit dem landwirtschaftlichen Projekt „Vom Halm zum Glas“ wird dieses Jahr, in Kooperation mit der Beteiligungsgesellschaft Agrargesellschaft Südrügen GmbH, erstmalig in großem Stil – auf 170 ha – an der Rügener Ostseeküste eigene Braugerste angebaut. Ziel ist es, bereits 2023 mit dem später in Hamburg vermälzten Produkt Unabhängigkeit hinsichtlich des mengenmäßig bedeutendsten Bier-Rohstoffs zu erlangen. Passend dazu ist Ratsherrn Mitglied der Slow Brewing Vereinigung und 2022 auch dem Bündnis UmweltPartnerschaft Hamburg beigetreten.