Beliebtes Fotomotiv: der Berg-Ahorn im Nienstedter Hirschpark.
  • Beliebtes Fotomotiv: der Berg-Ahorn im Nienstedter Hirschpark.
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Die Perle des Hirschparks: Warum dieser Baum in Hamburg jetzt Nationalerbe ist

Nienstedten –

Er ist uralt, geradezu ein Greis, und strotzt dennoch vor so viel jugendlicher Schönheit, dass er jetzt für immer Glamour-Status hat: Der große Berg-Ahorn im Hirschpark ist am Freitag als erster Baum in der Hansestadt zum Nationalerbe erklärt worden.

Spaziergänger lieben den rund 270 Jahre alten Baum, der mit seinen 22 Metern Höhe und der 36 Meter breiten Krone ein beliebtes Fotomotiv darstellt. Auch auf Instagram ist der imposante Ahorn zu allen Jahreszeiten abgebildet – ob verschneit im Winter, in zarter Knospe im Frühling, in sommerlicher Pracht oder im herbstlich-goldenen Kleid.

Berg-Ahorn in Hamburg ist jetzt Nationalerbe

Beliebtes Fotomotiv: der Berg-Ahorn im Nienstedter Hirschpark.

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Hirschpark in Hamburg: Baum ist jetzt Nationalerbe

„Das Exemplar im Hamburger Hirschpark ist einer der schönsten und stärksten Bäume seiner Art in Deutschland“, sagt Altonas Bezirksamtsleiterin Stefanie von Berg und umarmt den 5,55 Meter dicken Stamm des neuen Nationalerbes.

Berg-Ahorn in Hamburg ist Nationalerbe

Bezirksamtsleiterin Stefanie von Berg und Andreas Roloff vom Kuratorium Nationalerbe-Bäume umarmen den Berg-Ahorn im Hirschpark.

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Zu dem wurde der Baum am Freitag als sechster Baum überhaupt in ganz Deutschland erklärt, um so seine nationale Bedeutung zu würdigen und seinen Schutz und seine Pflege für weitere Jahrhunderte sicher zu stellen.

Hamburg: Berg-Ahorn in Nienstedten ist 270 Jahre alt 

„Bei dem Alter darf man sich ruhig einmal die Frage stellen, was dieser Baum schon alles erlebt haben mag“, so Stefanie von Berg über den 270 Jahre alten Baum. „In jedem Fall haben wir für solche Bäume eine Verantwortung, auch um sie für künftige Generationen zu erhalten.“

Und Andreas Roloff vom Kuratorium Nationalerbe-Bäume lobte den Riesen mit den Worten: „Bei einer Mister-Germany-Wahl unter Deutschlands Bäumen würde er sicher ganz vorne mitspielen.“

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Insgesamt sollen in der Bundesrepublik 100 sogenannte Uralt-Bäume mit der neuen Kategorie „Nationalerbe-Baum“ versehen werden. Gemeint sind damit Bäume, die über einen Stammumfang von mindestens vier Metern verfügen. Sie müssen darüber hinaus zu Baumarten gehören, die deutlich über 500 Jahre alt werden können, einzelne sogar 750 bis 1000 Jahre. Dazu zählen unter anderem Eiben, Platanen, Riesenmammutbäume und Stiel-/Trauben-Eichen.

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