Julia Radojkovic steht vor ihrem Camper auf dem Hein Köllisch Platz
Julia Radojkovic steht vor ihrem Camper auf dem Hein Köllisch Platz
  • Fährt nachts noch alleine raus, um Menschen auf der Straße zu helfen: Julia Radojkovic (59), Gründerin der „Mobilen Bullysuppenküche“.
  • Foto: Marius Roeer

paidDie gute Seele im Camper: Julia Radojkovic betreibt die „Mobilen Bullysuppenküchen“

Lächelnd lässt sich Julia in einen Campingstuhl fallen. Sie streckt die Arme über dem Kopf aus. Die blonde Frau mit der roten Daunenweste braucht erst mal einen Kaffee. Gestern war wieder so ein Tag. 16 Stunden war Julia Radojkovic (59) unterwegs – bis 2 Uhr nachts. Keine Seltenheit. Besonders jetzt. „Sobald der Frost kommt, fahre ich nachts noch mal alleine rum und verteile Essen und Kleidung“, sagt die Gründerin der „Mobilen Bullysuppenküche“. Häufig schuftet sie 70 Stunden die Woche, um anderen zu helfen. Menschen, die ein Leben im Abseits führen. Die in Armut leben. Eine Erfahrung, die auch Julia schon machen musste. Und wahrscheinlich auch wieder machen wird.


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