Die Dönitz-Operette: Wieso Hitlers Nachfolger nach dem Ende einfach weiterregierte
Was sich bis zum 23. Mai 1945 in Flensburg, eineinhalb Autostunden nördlich von Hamburg, abspielt, nennt der Historiker Gerhard Paul, Autor des Buches „Mai 1945: Das absurde Ende des ,Dritten Reiches‘“, ein „tragikomisches Schauspiel ohne Zuschauer, das in der Selbstvergewisserung eines untergehenden Systems gipfelte“. Die sogenannte „Dönitz-Operette“ ist ein weitgehend vergessenes Kapitel deutscher Geschichte. Nicht am 8. Mai, wie alle glauben, ist das Nazi-Regime am Ende gewesen, sondern so richtig erst zwei Wochen später. Ein Staat, den es gar nicht mehr gab, führte noch eine Woche nach der Kapitulation ein Staatsbegräbnis mit Hitler-Foto und Hakenkreuzfahne durch. Mit Wissen der Dönitz-Regierung wurden sogar noch Deserteure hingerichtet – obwohl der Krieg längst aus war. Dann endlich machten die Briten diesem Spuk ein Ende. Ein völlig vergessenes Kapitel deutscher Geschichte
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