Dom-Unglück
  • Sieben Menschen starben vor 40 Jahren beim schwersten Unglück auf dem Hamburger Dom
  • Foto: Thomas Hirschbiegel

Der Tag, an dem sieben Menschen auf dem Hamburger Dom starben

2,50 Mark kostet die Fahrt, die für einige mit dem Tode enden wird. Lichter blinken. Aus den Lautsprechern trällert Musik. „And the lights all went out in Massachusetts“, singen die Bee Gees. In den Gondeln sitzen gut gelaunte Menschen: Paare, die sich küssen, Leute, die lachen, die kreischen und schreien – zunächst vor Begeisterung, dann nur noch vor Schmerz. „Skylab“, das Looping-Flugkarussell, steigt höher und höher. Dann kracht Metall auf Metall.
Es ist die Nacht vom 13. auf den 14. August 1981: Der Hamburger Dom erlebt sein schlimmstes Unglück. Sieben Tote, 16 Verletzte. 40 Jahre sind seither vergangen.

Ein Überlebender erinnert sich: Vincenzo Maniscalco

Dom-Unglück
Vincenzo Maniscalco (63) überlebte das Dom-Unglück. Der MOPO berichtet er, was damals wirklich passiert ist.

Vincenzo Maniscalco ist heute „Nachtwächter von St. Pauli“. Er führt Touristen über den Kiez, ist dafür bekannt, immer einen Witz in petto zu haben. Maniscalco ist Komiker durch und durch, aber wenn er von dieser Nacht erzählt, dann wird er ernst. Sehr ernst.

Wie es zu der Katastrophe kam, wer die Verantwortung dafür übernehmen hatte und wie Maniscalco unter den Folgen jahrelang litt – das alles hören Sie in unserem Podcast.

Hamburgs Geschichte zum Anhören

Den neuen historischen Podcast zu „Der Tag, an dem …“ finden Sie jeden Sonntag ab 10 Uhr hier: 

Das Buch „Der Tag, an dem…“, das in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Junius-Verlag erschienen ist, bekommen Sie im Buchhandel oder ebenfalls in unserem Onlineshop.

Übrigens: Die neue Ausgabe von „Unser Hamburg“ ist am Kiosk und im MOPO-Shop erhältlich.

Es ist bereits die 15. Ausgabe unseres Magazins. 

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