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Die Unfallstelle an der Ecke Jungfernstieg/Reesendamm. Der Mercedes AMG GLE 63S (l.) ist mit voller Wucht in den Transporter (r.) gekracht.
  • Die Unfallstelle an der Ecke Jungfernstieg/Reesendamm. Der Mercedes AMG GLE 63S (l.) ist mit voller Wucht in den Transporter (r.) gekracht.
  • Foto: Carsten Neff / NEWS & ART

paidJunge Fahrer, schnelle Autos: Der gefährliche Kult um die PS-Monster

Der Mercedes AMG GLE 63s ist bei 280 Stundenkilometern abgeregelt, die Leistung von rund 600 PS wäre sonst für ein Spitzentempo von mehr als 300 km/h gut. Was der durchschnittliche Ottenser Lastenradfahrer wohl als kompletten Wahnsinn ansieht, übt auf viele junge Männer einen unheimlichen Reiz aus. Der furchtbare Unfall am Jungfernstieg wurde von einem erst 18-jährigen Fahrer am Steuer eines solchen GLE 63 verursacht. Viel zu viel PS und viel zu wenig Fahrpraxis – das gibt es aber nicht erst seit Kurzem, nein, auch zur Zeit meiner ersten Fahrversuche in den frühen 1980er Jahren gab es das. Nur waren die Folgen meist weniger schlimm. Und das hat mit der Entwicklung der Autos zu tun.

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