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Dank Anwohner: Polizei findet kiloweise Drogen im Keller – vier Festnahmen

Wilhelmsburg/Eimsbüttel –

Zufallsfund: Die Polizei Hamburg hat am Donnerstag vier Männer festgenommen, die mutmaßlich aus einem Kellerverschlag heraus an der Georg-Wilhelm-Straße in Wilhelmsburg mit Drogen gehandelt haben sollen. Auch in Eimsbüttel fanden die Beamten Marihuana – wieder völlig zufällig.

Gleich mehrere Bewohner hatten sich bei der Polizei über andauernden Gras-Geruch in ihrem Wohnhaus beschwert. Dazu die böse Vermutung, die kurz darauf wahr werden sollte: „Hier wird auch einfach mit Drogen gedealt!“

Hamburg: Polizei findet Drogen im Keller – vier Festnahmen

Am Donnerstag machten sich Beamte auf den Weg nach Wilhelmsburg. Im Treppenhaus kam ihnen ein 22-Jähriger entgegen, der aus dem Keller kam – ganz offenbar die Quelle des Marihuanagestanks, den die Polizisten sofort wahrnahmen. „Ich hab‘ grad einen Joint geraucht“, soll der junge Mann gesagt haben. Vielleicht versuchte er auch nur abzulenken.

Denn unten im Keller fanden die Polizisten in einem Raum 1,5 Kilogramm Marihuana, 210 Gramm Kokain, 560 Euro mutmaßliches Dealgeld, Feinwaagen, Verpackungsmaterial, Handys, einen Schlagring und ein Messer.

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Polizei: 22 Jahre alter Mann kam in Untersuchungshaft

„In dem Kellerraum entdeckten die Beamten außerdem drei weitere Männer (20, 20, 21), die sich während der laufenden Maßnahmen zunächst ruhig in dem Raum versteckt hielten“, teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit.

Alle vier Männer wurden festgenommen, der 22-Jährige, den die Beamten zuerst trafen, kam sogar in U-Haft.

Hamburg-Eimsbüttel: Gerichtsvollzieherin entdeckt Marihuana-Plantage

Am gleichen Tag, nur etwas früher, fanden Polizisten auch 1,5 Kilo Marihuana und eine Indoorplantage mit 93 Setzlingen in einer Wohnung an der Boßdorfstraße (Eimsbüttel). Der Mieter (33) habe laut Polizei seit geraumer Zeit seine Stromrechnung nicht mehr bezahlt. „Aus diesem Grund suchte eine bestellte Gerichtsvollzieherin die Wohnung des Mannes auf und ließ die Wohnungstür öffnen, um den Strom abzuschalten“, so der Sprecher weiter.

Der 33-Jährige war nicht da war, als man seine Wohnung durchsuchte. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Handelns mit Betäubungsmitteln eingeleitet. (dg)

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