Schleswig-Holsteiner können sich freuen: Sie dürfen wieder uneingeschränkt ins Nachbarland reisen.
  • Schleswig-Holsteiner können sich freuen: Sie dürfen wieder uneingeschränkt ins Nachbarland reisen.
  • Foto: Patrick Pleul/picture alliance/dpa

Dänemark macht auf: Wer jetzt wieder in den Norden reisen darf

Ab nächsten Montag wird an der dänisch-deutschen Grenze ganz genau auf das Nummernschild geachtet. Einwohner von Schleswig-Holstein können ab diesem Zeitpunkt wieder ohne speziellen Grund nach Dänemark einreisen. Und das Land lockert sich auch noch weiter. 

Dänemark öffnet seine im Zuge der Corona-Krise geschlossenen Grenzen bald wieder für Einwohner Schleswig-Holsteins. Menschen aus Deutschlands nördlichstem Bundesland könnten ab dem kommenden Montag auch ohne triftigen Grund wieder nach Dänemark einreisen, teilte das dänische Justizministerium am Mittwochabend mit.

Man müsse dafür lediglich dokumentieren können, dass man in Schleswig-Holstein wohne. Für Deutsche und Dänen in der Grenzregion sei es ohnehin üblich, sich im Alltag ungehindert über die Grenze bewegen zu dürfen, erklärte Justizminister Nick Hækkerup.

Urlaub in Dänemark: Grenzen öffnen uneingeschränkt für Schleswig-Holstein

Gleichzeitig öffnet sich Dänemark auch stärker für Besuch aus anderen Teilen Europas: Menschen aus anderen EU- und Schengenländern einschließlich Großbritannien können ebenfalls ab dem 15. Juni nach Dänemark einreisen, wenn sie ihren Freund, ihre Freundin sowie Verlobte, Großeltern oder Enkel besuchen wollen.

Gleiches gilt für Personen mit Wohnsitz in der EU und in Großbritannien, die ein Ferienhaus in Dänemark besitzen oder nachweisen können, dass sie nur auf der Durchreise zu einem Urlaub in einem anderen Land sind. Diese Regelungen galten bislang nur für Deutsche und Skandinavier.

Urlaub in Dänemark: Wer darf ins Land einreisen und wer nicht?

Personen, die Urlaub, in Dänemark machen, müssen derzeit mindestens für sechs Nächte bleiben und außerhalb von den Gemeinden Kopenhagen und Frederiksberg übernachten. In Dänemark gibt es derzeit keine Mundschutzpflicht. (dpa/aba)

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