• Für Lastenräder soll es im Rahmen eines Konjunkturprogramms Kaufprämien geben.
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Corona-Wirtschaftskrise : Investitionen in HVV und Fahrräder sollen Jobs retten

Die Corona-Pandemie zwingt Deutschlands Wirtschaft in die Knie. Unternehmen ächzen unter finanziellen Ausfällen, zahlreiche Mitarbeiter bangen um ihre Jobs. Eine ähnliche Situation gab’s bereits vor zehn Jahren nach der Finanzkrise. Damals half ein Konjunkturpaket – und das könnte auch jetzt helfen. 

Davon geht zumindest der stellvertretende Landes-Chef von Hamburgs Grünen aus. „Als Politik müssen wir bald auch den Blick auf die Zeit nach Corona werfen. Klimaschutz und Verkehrswende können ein starkes Konjunkturprogramm sein“, sagt Martin Bill zur MOPO.

Corona: Konjunkturprogramm könnte gegen Krise helfen

Dieses Schlagwort war bereits in der Finanzkrise vor zehn Jahren allgegenwärtig. Der Plan: Über verschiedene Maßnahmen soll der Staat Geld in die Wirtschaft pumpen, um so deren Absturz abzufedern. Eine notwendige Maßnahme aus Sicht der Politik, da die Wirtschaftsleistung damals um fünf Prozent zurückgegangen war.

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Sowohl Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) als auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) gehen davon aus, dass der Rückgang durch die Corona-Krise ebenfalls mindestens fünf Prozent betragen wird. Ein Konjunkturpaket wäre also denkbar.

Corona: Grünen-Politiker fordert Investitionen in den HVV

„Nach der letzten Finanzkrise vor 10 Jahren wurde der Straßenbau angekurbelt und es gab Kaufprämien für Autos“, sagt Martin Bill. Jetzt müsse man jedoch in die Zukunft schauen, auch, um andere Probleme in den Griff zu bekommen.

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„Kaufprämien sollten wir für Lastenräder und Pedelecs ausloben, Straßen müssen wir für die Fahrradstadt umbauen, Rad- und Fußwege sanieren“, so der Grünen-Politiker. Der Ausbau des HVV sichere ebenfalls Arbeitsplätze in Planungsbüros und Bauunternehmen, und der Hamburg Takt schaffe hunderte Jobs für Busfahrerinnen und Zugführer.

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