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Corona-Krise in Hamburg: Handel, Gastro, Friseure: Wirtschaft soll wieder anlaufen

Hamburgs Wirtschaft läuft auf Sparflamme. Die Corona-Krise hat zahlreiche Unternehmen und Geschäfte zum Nichtstun verdammt, in vielen Betrieben gibt’s längst Kurzarbeit. Und viele fragen sich: Wie lange soll das noch so weitergehen? Dazu hat sich jetzt Hamburgs Wirtschaftssenator geäußert.

Michael Westhagemann (parteilos) hofft auf ein Wiederanfahren des Wirtschaftslebens nach den Ostertagen. „Ja, nach Ostern sollte Hamburgs Wirtschaft langsam wieder anlaufen“, sagte er dem „Hamburger Abendblatt“.

Corona-Krise: Bis Ostern soll ein Plan für die Wirtschaft her

„Wir müssen aktuell noch mit Hochdruck daran arbeiten, dass wir die Ansteckungskurve nach unten drücken. Bis Ostern sollten wir dann einen klaren Plan erstellen, wie wir wieder ins Wirtschaftsleben zurückkehren können“, erklärte er. Hier denke er unter anderem an den Einzelhandel, gastronomische Betriebe oder auch Friseure.

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Klar ist: Unternehmen und Selbstständige sehnen sich nach Beschäftigung – und vor allem danach, dass endlich wieder Geld in die – zum Teil bereits klammen – Kassen kommt. Inzwischen wird sogar von einem wirtschaftlichen Totalschaden der Hamburger Wirtschaft gesprochen, wenn die Corona-Krise weiter anhält.

Westhagemann: Kein Totalschaden für Hamburgs Wirtschaft

„Von Totalschaden würde ich nicht sprechen. Aber die Lage ist schon ernst, das merke ich vor allem, wenn ich mit Vertretern aus den Branchen und der Wirtschaftsverbände spreche“, so Westhagemann im „Abendblatt“. Und wie steht es um Hamburgs Wirtschaftsmotor, den Hafen? Der wird laut Westhagemann beim Containerumschlag wegen der rückläufigen Mengen aus China eine Delle verkraften müssen.

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Allerdings sei es bereits ein gutes Zeichen, dass die Produktion in China nun wieder hochgefahren wird. „Für uns ist aber entscheidend, dass der Hamburger Hafen geöffnet bleibt – und das stellen wir sicher. Ansonsten bekämen ganz Deutschland, Ost- und Nordeuropa erhebliche Versorgungsprobleme“, so der Senator in dem Interview. Das werde man aber verhindern. (mps)

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