Probleme mit Motor, Karosserie, Lenkung oder Fahrwerk kamen 2020 deutlich seltener vor als im Vorjahr. Wegen der langen Standzeiten in der Pandemie gab es aber mehr Probleme mit der Batterie. 
  • Probleme mit Motor, Karosserie, Lenkung oder Fahrwerk kamen 2020 deutlich seltener vor als im Vorjahr. Wegen der langen Standzeiten in der Pandemie gab es aber mehr Probleme mit der Batterie. 
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Corona-Jahr 2020: Diesen Einfluss hatte die Pandemie auf Autopannen in Hamburg

Wegen der Corona-Pandemie musste der ADAC-Pannendienst in Hamburg im Jahr 2020 deutlich seltener ausrücken als noch 2019. Das geht aus gerade veröffentlichten Zahlen des Autoclubs hervor. In einem Bereich hat der „Corona-Effekt“ jedoch zu einem Anstieg der Pannen geführt.

Im Jahr 2020 rückten die Pannenhelfer des ADAC in Hamburg insgesamt 187.746 Mal aus. Das ist ein Rückgang von etwa 17.000 im Vergleich zu 2019, wie der Autoclub am Dienstag mitteilte.

In Schleswig-Holstein wurden demnach knapp 123.000 Einsätze gezählt im vergangenen Jahr, Vergleichszahlen für 2019 lagen zunächst nicht vor.

„Corona-Effekt“ bei Autopannen: Deutlich mehr Probleme mit der Batterie 

Bundesweit gingen die Zahlen deutlich zurück. Rund 3,4 Millionen Mal rückten die Helfer den Angaben zufolge aus – ein Rückgang um knapp zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Das liegt natürlich an Corona“, sagte ADAC-Sprecher Johannes Boos. „Weniger Verkehr bedeutet weniger Pannen.“

In fast jedem zweiten Fall in Deutschland machte die Batterie den Fahrern zu schaffen (46 Prozent). Schon in den Vorjahren war das die häufigste Pannenursache, doch auch hier gab es einen Corona-Effekt: Wegen der langen Standzeiten vieler Autos sei der Anteil der Batteriepannen diesmal höher gewesen. Probleme mit dem Motor (16 Prozent) sowie mit Karosserie, Lenkung oder Fahrwerk (14 Prozent) kamen seltener vor.

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Der Rückgang der Einsätze machte sich laut ADAC vor allem im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 bemerkbar. Die wenigsten Pannen gab es demnach am 29. März, einem Sonntag, mit rund 3350 Einsätzen. Die meisten Pannen wurden mit 18.000 Einsätzen am 2. Januar gezählt. (prei/dpa)

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