Corona-Demo am Samstag in Hamburg: Insgesamt waren 11.500 Teilnehmer dort.
  • Die Corona-Demos in Hamburg könnten laut Verfassungsschutz-Chef Torsten Voß „Andockstellen“ für Extremisten sein.
  • Foto: Marius Röer 

paidCorona-Demo in Hamburg: „Egal, ob rechts oder nicht, Hauptsache, wir sind viele“

Samstagnachmittag, 16 Uhr: Während viele Hamburger durch die Spitalerstraße flanieren, sich mit Glühwein aufwärmen und eine Woche vor Weihnachten die letzten Geschenke besorgen, stehen 1600 Menschen auf dem Glockengießerwall, um gegen die Coronamaßnahmen zu demonstrieren. Später werden es mehr sein. „Sich nicht spalten lassen“ lautet das Motto der Veranstaltung. MOPO-Reporter waren vor Ort und haben mit den Demonstranten gesprochen.

Rote Kerzen sollen von Geimpften gehalten werden, weiße von Ungeimpften, heißt es in einem Video zur Veranstaltung, das vorher veröffentlicht wurde. Es sind nur wenige Teilnehmer, die Kerzen dabei haben. Dennoch nehmen augenscheinlich auch Geimpfte an der Demonstration teil. „Sie haben eine rote Kerze dabei, Sie sind also geimpft?“, fragt die MOPO-Reporterin eine Teilnehmerin. „Was soll ich sein?“, fragt die Frau empört, lacht dann und geht weiter.

Corona-Demo in Hamburg: Neben Familien mit Kindern auch Rechtsextreme