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  • Foto: Röer

Corona-Bußgeld: Hamburger müssen 1 Mio. Euro zahlen! Das sind die häufigsten Vergehen

Der Corona-Bußgeldkatalog ist lang. Bis zu 80 Euro müssen zum Beispiel diejenigen zahlen, die in der Bahn ihre Mund-Nasen-Bedeckung nicht ordnungsmäß tragen. Die meisten Bußgeldbescheide wurden bisher aber für einen anderen Tatbestand erlassen.

Seit März sind in Hamburg Bußgelder in einer Gesamthöhe von knapp einer Millionen Euro für Verstöße gegen die Corona-Eindämmungsverordnung verhängt worden. Die Summe von 985.725 Euro entstamme 10.298 Bußgeldbescheiden mit Stand Mitte September, sagte Matthias Krumm, Sprecher des zuständigen Einwohnerzentralamts.

Corona-Bußgeld in Hamburg: Das sind die meisten Vergehen

„Der Tatbestand mit den meisten Verstößen ist nach wie vor die Nichteinhaltung des Mindestabstands“, sagte Krumm. Seit März seien dafür 5636 Verfahren eröffnet worden. Die bisherigen Einnahmen aus diesem Tatbestand belaufen sich demnach auf rund 479.790 Euro.

Seit Anfang September wurde es zudem für Maskenverweigerer in der Hansestadt teurer: Wer bei geltender Maskenpflicht im öffentlichen Raum ohne Mund-Nase-Bedeckung erwischt wird, dem droht seitdem ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro. Dies gelte sowohl für Masken-Totalverweigerer als auch für Menschen, die den Schutz nicht ordnungsgemäß angelegt hätten. Zu sechs eingegangenen Anzeigen seien dazu bisher Verfahren eröffnet worden. „Einnahmen konnten noch nicht verzeichnet werden“, so Krumm.

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In der Hansestadt werden den Angaben zufolge Bußgelder von 80 bis 5000 Euro je nach Art des Verstoßes gegen die Corona-Eindämmungsverordnung gefordert. Anzeigen bei der zuständigen Bußgeldstelle können Privatpersonen, Bezirksämter und die Polizei machen.

Corona in Hamburg: So bewertet die Polizei das Verhalten der Bürger

Grundsätzlich sei das Verhalten gegenüber den Beamten als neutral zu bezeichnen, sagte Polizeisprecher Holger Vehren. Die Akzeptanz gegenüber den Maßnahmen zur Eindämmung des Virus sei bei einem Großteil der Bevölkerung hoch. „Die Bestimmungen werden weitestgehend eingehalten“, so Vehren. (dpa/mp)

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