Eine HADAG-Fähre fährt an den Kränen und Containerschiffen im Hamburger Hafen am HHLA-Terminal Tollerort vorbei.
Eine HADAG-Fähre fährt an den Kränen und Containerschiffen im Hamburger Hafen am HHLA-Terminal Tollerort vorbei.
  • Eine HADAG-Fähre fährt an den Kränen und Containerschiffen im Hamburger Hafen am HHLA-Terminal Tollerort vorbei.
  • Foto: dpa/Georg Wendt

China-Deal im Hamburger Hafen: HHLA optimistisch

Die umstrittene Beteiligung des chinesischen Cosco-Konzerns an einem Containerterminal im Hamburger Hafen ist grundsätzlich unter Dach und Fach. Nur noch Details fehlen zum Abschluss, heißt es von der HHLA. Cosco gibt sich etwas zurückhaltender.

„Wir können bestätigen, dass es in sachlich, konstruktiven Gesprächen zwischen der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), CSPL und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gelungen ist, sich auf konkrete Voraussetzungen für eine Beteiligung von CSPL an der HHLA Container Terminal Tollerort GmbH zu verständigen“, erklärte eine HHLA-Sprecherin am Freitag in Hamburg.

Nun würden letzte Details geklärt, um die Transaktion zeitnah abschließen zu können.

HHLA: Cosco-Beteiligung am Hamburger Hafen fast fix

Vorausgegangen war den Angaben zufolge eine Pflichtmitteilung von Cosco Shipping Ports Ltd. (CSPL) an der Börse in Hongkong. „Die Parteien haben auf den Abschluss der Transaktion hingearbeitet. Weitere Bekanntmachungen werden zu gegebener Zeit und in Übereinstimmung mit den Börsenzulassungsregeln erfolgen“, heißt es darin unter anderem.

Der chinesische Konzern zeigt sich zudem weniger optimistisch als die HHLA: „Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Erfüllung oder des Verzichts auf aufschiebende Bedingungen. Es gibt keine Garantie, dass die Transaktion stattfinden wird oder wann sie stattfinden kann.“

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Ursprünglich wollte sich Cosco mit 35 Prozent an der Betreibergesellschaft des Terminals Tollerort beteiligen. Nach einem Veto der Bundesregierung hatten sich die HHLA und Cosco im Oktober auf eine Minderheitsbeteiligung von unter 25 Prozent geeinigt. Zu den vertraglichen Inhalten wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Bund hatte bei einer größeren Beteiligung eine Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit befürchtet, durch sein Eingreifen eine strategische Beteiligung am Terminal verhindert und den Erwerb auf eine reine Finanzbeteiligung reduziert. (dpa/fbo)

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