• CDU-Politiker Rüdiger Kruse fordert eine Änderung der Impfreihenfolge in Hamburg zugunsten der Feuerwehrleute. 
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CDU-Politiker aus Hamburg empört: Warum werden Feuerwehrleute nicht geimpft?

Sie riskieren täglich für uns ihr Leben, dürfen aber immer noch nicht geimpft werden: Der Hamburger Senat bleibt hartnäckig, was die Impfreihenfolge für Feuerwehrleute betrifft. Für den Bundestagsabgeordneten Rüdiger Kruse (CDU) aus Hamburg ist das unverständlich.

„Ich fordere den Senat auf, seine Entscheidung zu überdenken und im Sinne derer zu handeln, die jeden Tag bedingungslos für uns handeln!“, sagt der ehemalige Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft. Beim Infektionsschutzgesetz sei es möglich, vom Bundesbeschluss abzuweichen – das dürfe bei „denjenigen, die tagtäglich für unsere Sicherheit sorgen, nicht undenkbar sein.“ 

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Feuerwehrleute nicht geimpft: Hamburger CDU-Politiker Kruse empört

Der Senat setzt weiterhin auf die Impfreihenfolge, die der Bund in einer Verordnung festgelegt hat. Der Grund: Es gibt immer noch zu wenig Impfstoff. „Eine Priorisierung ist aufgrund des knappen Impfstoffes nach wie vor erforderlich“, sagt eine Sprecherin der Gesundheitsbehörde auf MOPO-Nachfrage.

„Feuerwehrbeschäftigte, die in Rettungsdiensten tätig sind, sind in der Priorität 1 erfasst und entsprechend impfberechtigt. Hintergrund ist der enge Kontakt mit Patientinnen und Patienten“, heißt es weiter. Andere Personen, die bei der Feuerwehr tätig sind, seien in der Prioritätengruppe 3 erfasst.

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Bislang ist diese Gruppe in Hamburg noch nicht zur Impfung aufgerufen worden. Dies sei erst möglich, sobald deutlich mehr Impfstoff verfügbar sei. Da es bislang noch keine Sicherheit über die Impfstofflieferungen gebe, könne die Gesundheitsbehörde noch keinen Zeitpunkt nennen, ab wann die Gruppe 3 aufgerufen wird. (mhö)

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