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Block verklagt Hamburg: Steakhouse-König will Schadenersatz für Corona-Lockdown

Er hatte es bereits im April angekündigt – nun hat er Ernst gemacht: Hamburgs Steakhouse-König Eugen Block (79) hat die Stadt Hamburg verklagt – wegen der Corona-Beschränkungen. In einem zweiten Schritt will er Schadenersatz für die entgangenen Einnahmen während des Lockdowns haben.

Was Block von der Pandemie und den politischen Entscheidungen zu ihrer Eindämmung hält, hat er bereits vor Monaten in einem Interview mit dem „Spiegel“ klargestellt. Durch Covid19 werde es vermutlich nicht mehr Tote geben als in den Jahren zuvor. Und mit ihrem Krisen-Management habe die Bundesregierung nur „angstgetrieben Panik gemacht“.

Corona-Lockdown schwerer Schaden für „Block House“

Während des Lockdowns schloss etwa die Hälfte der „Block House“-Filialen. In den weiterhin geöffneten Steakhouses gab es Essen zum Abholen, doch das konnte die Verluste nicht annähernd ausgleichen. Die Firma schickte den größten Teil ihrer Mitarbeiter in Kurzarbeit, stockte aber zum vollen Gehalt auf.

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Ein schwerer finanzieller Schaden. Den hat Block schon im März in einem Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) beziffert und angekündigt, er wolle sich das Geld zurückholen.

Block klagt vor Verwaltungsgericht gegen Hamburg

Wie die Block-Gruppe auf MOPO-Anfrage bestätigt, habe man nun vor dem Verwaltungsgericht Klage gegen die Stadt eingereicht. „Wir haben beim Verwaltungsgericht Hamburg Klage gegen die Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung eingereicht. Ein Termin zur mündlichen Verhandlung wurde noch nicht anberaumt. Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, werden wir uns dazu nicht öffentlich äußern“, heißt es von Seiten des Unternehmens.

Eugen Block, Betreiber der Steakhauskette „Block House“

Eugen Block, Betreiber der Steakhauskette „Block House“.

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dpa

Würde das Gericht entscheiden, dass die Corona-Maßnahmen der Stadt nicht rechtmäßig seien, könnte Block in einem zweiten Schritt auf Schadenersatz klagen.

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Wie hoch Block den Schaden beziffert und warum er die Politik der Stadt für nicht rechtmäßig hält, hat das Unternehmen bislang noch nicht beantwortet.

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