Aufgrund der harten Corona-Maßnahmen befindet sich die Hamburger Gastrobranche immer noch in einem Umsatz-Tief (Symbolfoto).
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Corona-Auswirkungen: Bitterer Trend bei Hamburgs Gastro-Branche

Die Gastronomie in Hamburg und Schleswig-Holstein hat sich nach wie vor nicht von dem Pandemie-Tief erholt. Die Umsatzzahlen sind im Vergleich zum Vor-Pandemie-Jahr 2019 weiterhin im Keller.

Nach Angaben des Statistikamts Nord generierten Hamburger Gastronomiebetriebe deutlich geringere Umsätze als vor der Pande­mie. 2021 sanken die nominalen Umsätze verglichen mit denen des Jahres 2019 um 37,6 Pro­zent.

Auswirkungen der Pandemie: Hamburgs Gastrobranche schreibt weiterhin miese Zahlen

In den Restaurants der Hansestadt, zu denen das Statistikamt Nord auch Fast Food-Restaurants, Imbissstuben und -stände und Cafés zählt, sanken die nominalen Umsätze in diesem Zeitraum um 44,2 Prozent. Beim reinen Aus­schank von Getränken, wie unter anderem in Schankwirtschaften, Bars und Diskotheken, betrug der Umsatzrück­gang satte 56,7 Prozent.


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Besonders hart traf das Corona-Tief auch Beschäftigte in der Gastronomie. Die Zahl der Beschäftigten sank 2021 gegenüber 2019 um 13,8 Prozent. Während der Personalrückgang in den Restaurants bei 16,4 Prozent lag, betrug er beim Getränkeausschank 27,7 Prozent.

Schleswig-Holsteiner und Hamburger Gastronomie: Umsatzzahlen sind im Keller

Grund für die schlechten Zahlen dürften zum einen natürlich die Lockdowns sein, in denen Gastrobetriebe nicht tätig sein durften, als auch Besucher, die nach den Wiedereröffnungen aufgrund der Corona-Auflagen ausblieben.

Auch in Schleswig-Holstein sieht es nicht viel besser aus. Hier sanken 2021 die nominalen Umsätze im Vergleich zu 2019 um 22,2 Prozent.
In den Restaurants sanken die nominalen Umsätze in diesem Zeitraum um 21,1 Prozent. In den Kneipen, Bars und Diskotheken betrug der Umsatzrückgang 50,9 Prozent.

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Wie in Hamburg sank 2021 auch die Anzahl der Beschäftigten in der schleswig-holsteinischen Gastronomie. Und zwar um 18,8 Prozent im Vergleich zu 2019. Während der Personalbestand in den Restaurants um 17,8 Prozent sank, betrug der Rückgang in den reinen Schankbetrieben 41,2 Prozent. (mp)

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