• Die Polizei nahm vier Tatverdächtige fest. (Symbolfoto)
  • Foto: RUEGA

Beute in die Türkei geschleust: Polizei nimmt fünf falsche Banker fest

Norddeutschland –

Sie gaben sich als Bankangestellte aus und nahmen mit einer gemeinen Masche ältere Menschen aus. Nun kam die Polizei ihnen auf die Schliche. Bei vier falschen Bankmitarbeitern klickten die Handschellen.

Wie die Polizei mitteilte, wurde im Januar dieses Jahres eine 86-Jährige Frau aus Heimfeld Opfer. Im Zuge der Ermittlungen geriet eine Gruppe von sieben Männern ins Visier der Ermittler vom Raubdezernat. Zumeist waren ältere Damen die Opfer.

Polizei nimmt fünf falsche Banker fest

Die Betrüger gaukelten den Seniorinnen am Telefon vor, dass sie Bankangestellte seien und gaben an, dass soeben auf betrügerische Weise Geldbeträge von den Konten der Frauen abgehoben worden seien. Die Opfer wurden überzeugt, selbst Geld abzuheben, um im Anschluss daran die Seriennummern der Geldscheine mit den angeblichen Bankern zu überprüfen.

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Den Opfern wurde dann weisgemacht, dass das abgehobene Geld Falschgeld sei, welches nun von einem Bankmitarbeiter abgeholt werden müsse. Rund ein Dutzend Mal waren die Betrüger laut Polizei damit erfolgreich. Die Beute transferierten sie in die Türkei.

Bei den weiteren Ermittlungen konnten die Beamten des LKA sieben Tatverdächtige identifizieren. Hausdurchsuchungen wurden angeordnet, Haftbefehle ausgestellt. Die wurden nun in mehreren Objekten, vier in Hamburg und einer in Schleswig Holstein vollstreckt. Fünf Männer (19, 20, 20, 21 und 23 Jahre) wurden festgenommen.

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