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  • Foto: picture alliance/dpa

Bescherung im Hafen : Zwischen Kitsch und Sicherheitswesten

Hafencity –

Das Weihnachts-Fest in diesem Jahr wird für viele anders verlaufen – viele Seeleute werden jedoch nicht einmal zuhause bei ihren Familien feiern können. Um einigen von ihnen dennoch eine Freude zu bereiten, will Seemannsdiakon Jörn Hille sie im Hafen besuchen.

Bekleidet mit Helm und Sicherheitsweste bringt Hille eine Überraschung für die Seeleute – mehr als 500 Geschenke hat die Hamburger Seemannsmission „Duckdalben“ bereits jetzt gesammelt: An Weihnachten sollen sie an die Crews der Schiffe überreicht werden. „Das ist erstmalig in Hamburg! Wir versuchen jedem Seemann ein eigenes Geschenk zu überreichen“, so der Seemannsdiakon.

Bescherung für Seeleute: Hamburger spenden Geschenke

Der Großteil der Präsente, die über das diesjährige Fest verteilt werden, sei von Hamburgern gespendet worden. „Ein Geschenk war mit einem Tannenzweig und einer Christbaumkugel verziert, ganz kitschig – aber auch irgendwie schön“, sagte Hille. Tipps, was bei den Seeleuten gut ankommt, gab es demnach vorab. „Dazu gehören warme Socken, Mützen oder Schokoweihnachtsmänner.“

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Um den 23. und 24. Dezember herum werden im Hamburger Hafen mehr als 40 große Handelsschiffe mit jeweils etwa 20 Mann an Bord vor Anker liegen, wie der Diakon erklärt. 2020 läuft auch dort einiges anders: Vor Corona sei es an Weihnachten üblich gewesen, die Besatzungen für später in den „International Seamen’s Club“ einzuladen und ihnen ein Gruppengeschenk zu überreichen. Wegen der Pandemie ist das aber laut Hille schwierig geworden. (se/dpa)

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