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  • Foto: Kerstin Müller

Bei Umzug des Boberger Unfallkrankenhauses: Müssen Flüchtlingsunterkünfte weichen?

Bergedorf –

Ausbau oder Umzug? Noch steht die Entscheidung über die Zukunft des Boberger Unfallkrankenhauses nicht fest. Reserviert ist eine zehn Hektar große Fläche an der Straße  Curslacker Neuer Deich  neben der A25 allerdings schon seit einem Jahr.

„Das Unfallkrankenhaus arbeite an einer Machbarkeitsstudie für die Parameter eines Umzuges“, sagt Bezirksamtsleiter Arne Dornquast. Das Ergebnis wird 2021 erwartet. Und das Bezirksamt Bergedorf erstelle einen Funktionsplan, wie das Krankenhaus auf den möglichen Flächen in Kombination mit dem geplanten Innovationspark angeordnet werden kann.

Hamburg: Die Stadt reserviert zehn Hektar an der A25

Eine Modernisierung der bestehenden Krankenhausgebäude ist noch nicht vom Tisch, allerdings ist eine Erweiterung am jetzigen Standort schwierig. In direkter Nachbarschaft liegt die unter Naturschutz stehende Boberger Niederung. Sollte ein Ausbau des jetzigen Standortes stattfinden, würde dort auch ein Helikopter-Landeplatz auf dem Dach angelegt werden. Derzeit befindet sich die Luftrettungsstation neben den Gebäuden.

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Im Falle eines Umzugs zum Curslacker Neuen Deich wäre es dort nicht nur mit der Räumung des Geländes getan – momentan sind dort ein Kleingartenverein und Flüchtlingsunterkünfte ansässig. Auch Hochspannungsleitungen führen direkt über den neuen Standort. Gespräche mit Stromnetz Hamburg über die Möglichkeit einer unterirdischen Verlegung laufen bereits. (sr)

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