Heißluftballons über dem Hafen
  • Bald nicht mehr möglich? Heißluftballons über dem Hamburger Hafen (Archivbild).
  • Foto: imago images

Bald keine Ballonfahrten über Hamburg mehr möglich?

Anbieter von Ballonfahrten über Hamburg sind in Sorge: Angeblich will die Stadt für die Grünflächen, auf denen die Heißluft-Gefährte starten, im kommenden Jahr keine Sondergenehmigung erteilen. Die CDU will nun für Klarheit sorgen.

„Ein Unternehmer, der Fahrten mit Heißluftballons anbietet, ist an mich herangetreten“, erklärt der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Dennis Gladiator (CDU) gegenüber der MOPO: „Er war beunruhigt, weil er seitens der Stadt erfahren habe, dass der Senat die Sondernutzungserlaubnis für Grünflächen wie etwa Moorweide, Entenwerder Elbpark und Donners Park in 2022 für Heißluftballone nicht mehr erteilen wolle.“ Eine Begründung habe es nicht gegeben. Pro Fahrt zahlen die Anbieter 180 Euro Startgebühr an die Stadt.

Hamburg: Heißluftballons starten von Grünflächen aus

In einem Ballonkorb über die Stadt zu schweben, lautlos mit dem Wind zu treiben (wenn nicht gerade der Brenner faucht) – das ist für viele Hamburger und Touristen ein Highlight. Gutscheine für eine Ballonfahrt werden gerne verschenkt, oft mit monatelangem Vorlauf. „Darum ist es für die Anbieter entscheidend, dass sie auch im kommenden Jahr Planungssicherheit haben“, so Gladiator.

Eine Anfrage an den Senat soll die Ungewissheit nun beseitigen. Falls die Sondergenehmigungen für Heißluftballons tatsächlich nicht wieder erteilt werden sollten, fordert der CDU-Mann aus Bergedorf „frühzeitig mit den Unternehmen eine andere Lösung zu suchen.“

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