Esmeralda Rosenberg vor ihrem geliebten Wahrsager-Wagen. 
  • Esmeralda Rosenberg vor ihrem geliebten Wahrsager-Wagen. 
  • Foto: Rosenberg

Auch dank der MOPO: Dom-Wahrsagerin hat ihren geliebten Wagen wieder

Oststeinbek –

Wahrsagerin Esmeralda Rosenberg musste weinen, als sie der MOPO die Geschichte über ihren gestohlenen Wagen erzählte. Seit vielen Jahren steht die schmucke, hölzerne Behausung auf vier Rädern auf dem Hamburger Dom. Neugierige Dom-Besucher lassen sich hier von Esmeralda Rosenberg Tarot-Karten legen oder die Zukunft vorhersagen. Am Montag bemerkte die 55-Jährige dann, dass der Wagen von seinem Winterparkplatz in Billbrook verschwunden war – geklaut. Jetzt das große Glück: Der Wagen ist wieder aufgetaucht.

„Wir haben den Wagen selber gebaut. Da hängt mein Herz dran. Da stecken so viele Erinnerungen dran,“ hatte Rosenberg mit tränenerstickter Stimme erzählt, als sie der MOPO am Dienstag von dem Verschwinden berichtete. Doch wenige Tage nach dem rätselhaften Abhandenkommens des Wagens gibt es schon das Happy End: Esmeralda Rosenberg hat ihren Wagen wieder – und das auch dank der MOPO.

Der Wagen wurde am Donnerstagmorgen von der Polizei auf einem Parkplatz in Oststeinbek (Kreis Storman) sichergestellt. „Die Polizei hat mich angerufen und mir gesagt, dass ein Leser des MOPO-Artikels den Wagen auf dem Parkplatz entdeckt und sofort erkannt hat“, erzählt Esmeralda Rosenberg. 

Verschwundener Wahrsager-Wagen: Diebe nahmen nichts mit

Rätselhaft daran: Die Kralle, mit der Wagen gesichert worden war, ist noch da und wurde von der Polizei sichergestellt. Außerdem wurde die Tür des Wagens  aufgebrochen, kurioserweise die dabei beschädigte Leiste von den Dieben wieder anmontiert. Warum, das kann auch die Polizei nicht beantworten. Der Wageninhalt wurde offenbar durchsucht. „Es fehlt aber nichts. Nicht einmal eine kleine Holzbox mit ein wenig Bargeld haben die Diebe mitgenommen.“

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Aber selbst das hätte Esmeralda Rosenberg verschmerzt: „Ich bin so glücklich. Und dankbar.“ Jetzt will sie für ihren Wagen in den Zeiten, in denen sie ihn nicht auf dem Dom abstellt, einen verschließbaren Stellplatz finden, „damit ich ruhig schlafen kann.“

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