Seit rund zwei Jahren sind die „Omas gegen Rechts“ in Hamburg aktiv – nun wenden sie sich in einem Brief an Ursula von der Leyen.
  • Seit rund zwei Jahren sind die „Omas gegen Rechts“ in Hamburg aktiv – nun wenden sie sich in einem Brief an Ursula von der Leyen.
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An alle Hamburger: „Omas gegen Rechts“ mit besonderem Aufruf

Es ist in ganz Deutschland zu beobachten – vor allem die Wahlen in Thüringen im vergangenen Jahr zeigten es deutlich: die AfD gewinnt stetig an Einfluss. Nun stehen in Hamburg die Bürgerschaftswahlen vor der Tür und damit auch die Frage, wie viele Stimmen die AfD bekommen wird. Mit Blick auf die Wahlen will die überparteiliche Initiative „Omas gegen Rechts“ nun ein Zeichen setzen.

Für den 15. Februar, um 14 Uhr, rufen die „Omas gegen Rechts“ die Hamburger zu einer Menschenkette auf. Unter dem Motto: „Hamburg trennt die Elbe, aber nicht die AfD!“ wollen sie die Hamburger mobilisieren, zusammen gegen rechte Parteien aufzustehen – und das Rathaus gegen diese abzuschirmen.

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Hamburg: „Omas gegen Rechts“ rufen zu Menschenkette um das Rathaus auf

In Zeiten, in denen Politiker vermehrt Opfer von rechten Morddrohungen und Anschlägen werden, ist die Sorge um das politische Klima groß. Die Menschenkette soll ein deutliches Zeichen setzen: Rassisten, Faschisten und auch ihre Wegbereiter haben im Hamburger Rathaus nichts verloren.

Video: Wahlhelfer gesucht

Die „Omas“ treten für eine offene, demokratische Gesellschaft, Presse- und Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit und freie Schulbildung ein und rufen die Hamburger auf, sich im Februar an ihre Seite zu stellen. Die Menschenkette versteht sich als klares Zeichen gegen rechte Politik und Hetze – als klare Positionierung gegen die Rechten in Hamburg und letztendlich in Deutschland.

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