Eine Bioscientia-Mitarbeiterin pipettiert eine Probe, um die Mutante B. 1.1.7 zu identifizieren.
  • Eine Bioscientia-Mitarbeiterin pipettiert eine Probe, um die Mutante B. 1.1.7 zu identifizieren.
  • Foto: dpa

Aktuelle Zahlen: Britische Mutante breitet sich in Hamburg aus

Die britische Mutante breitet sich in Hamburg aus: In der Stadt gab es am Dienstag 90 bestätigte Infektionsfälle mit einer der ansteckenderen Virusvarianten, in 87 Fällen wurde die britische Variante (B117) festgestellt in dreien die südafrikanische Variante (B1351).

Eine Woche zuvor lagen die bestätigten Infektionsfälle mit einer der Mutanten noch bei 13. Die aktuellen Zahlen nannte Senatssprecher Marcel Schweitzer in der Landespressekonferenz. 847 weitere laborbestätigte Verdachtsfälle werden derzeit für eine finale Aussage einer Genomsequenzanalyse unterzogen.

Am vergangenen Freitag hatte der Anteil der Variante bundesweit bereits über 30 Prozent betragen. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) gesagt: „Der Anteil könnte nach Untersuchung des Heinrich-Pette-Instituts beziehungsweise des UKE in Hamburg sogar noch deutlich höher liegen.“

Mitte Januar hatte der Senat das Heinrich-Pette-Institut mit der Sequenzierung von Stichproben beauftragt. Es werden positive Proben von Rückkehrern aus einschlägigen Risikogebieten sowie Fälle mit besonders schwerem Krankheitsverlauf näher untersucht. Zudem soll regulär bei jedem 20. bestätigten Corona-Fall eine Sequenzierung erfolgen. (abu)

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