• Foto: Hamburg Tourismus

Aktion „Weil wir Hamburg sind“: Nennen Sie uns Ihren „Liebling des Viertels“

Endlich! Die Zeit des Lockdowns ist vorbei, Restaurants, Kneipen, Cafes und der Einzelhandel dürfen unter Auflagen öffnen. Ladenbesitzer und Restaurantinhaber haben nicht aufgeben, immer neue Konzepte entwickelt und versucht, mit ungewöhnlichen Ideen und noch mehr Serviceangeboten zu überleben. Viele haben in der Krise trotz erheblichen Umsatzrückgangs andere unterstützt, denen es noch schlechter ging. Einige haben neue Konzepte ausprobiert, andere nebenher renoviert, die meisten immer nach vorn geschaut. Trotzdem stehen jetzt viele Gewerbetreibende vor dem endgültigen Aus.

Wir wollen nicht zusehen, wie die Geschäfte für immer schließen müssen, wir wollen handeln. Gemeinsam mit Hamburg Tourismus initiiert die MOPO unter dem Kampagnendach die „Weil wir Hamburg sind“ diese Aktion. Alle Hamburger sind aufgerufen, ihren ganz persönlichen Lieblingsladen aus ihrem Viertel zu unterstützen und für zu nominieren.

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In der „Cantina fux und ganz “gab es auch in Corona-Zeiten jeden Mittag eine Auswahl von Essen to go zum günstigen Preis – und trotz Umsatzrückgangs immer noch das Wasser zum Essen gratis. Foto: Sun

Das kann ein Buchhändler wie Christian Heymann aus der Buchhandlung Heymann in Eppendorf sein. Er verlegte Lesungen, die sonst in den Geschäften stattfanden, in die Social Media Kanäle und lieferte bestellte Bücher kurzerhand persönlich per Lastenfahrrad zu seinen Kunden aus. Das kann aber auch ein Blumenladen mit großer Auswahl und zuverlässigem Lieferservice sein oder ein Restaurant wie zum Beispiel die „Cantina fux und ganz “in Altona. Die Mitarbeiter haben auch in Corona-Zeiten jeden Mittag eine Auswahl von Essen to go zum günstigen Preis angeboten – und trotz des Umsatzrückgangs immer noch das Wasser zum Essen gratis angeboten.

Lienau innen

Mit Service und Beratung bot die Spielwarenhandlung Lienau der Online-Konkurrenz die Stirn. Foto: Quandt

Das Spielwarengeschäft Lienau in Harvestehude bietet mit persönlicher Beratung und besonders gutem Kundenservice der seit Corona noch gestiegenen Online-Konkurrenz die Stirn. Gunnar Kaack aus dem „Drilling“ schulte um und wurde kurzerhand vom Barkeeper zum Destillateur. Bei Kathrin und Sebastian, den Betreibern des „Drunken Lama“ am Hans-Albers-Platz tanzten vor Corona die Gäste auf dem Tresen. Während des Lockdowns boten die beiden Nintendo- und Karaoke-Abende an.

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Gunnar Kaack schulte zum Destillateur um. Foto: Quandt

Für viele Hamburger gehört ihr Lieblingscafe in Fuhlsbüttel, Eilbek oder Bahrenfeld zum täglichen Leben dazu – als nachbarschaftlicher Treffpunkt oder zum kurzen Smalltalk. Traurig, wenn es jetzt schließen müsste.

Wir wollen danke sagen und wir wollen helfen. Wir wollen, dass die Lebensqualität in unseren Stadtvierteln erhalten bleibt. Deshalb mitmachen und die Lieblinge des Viertels nominieren. Weil wir Hamburg sind.

So läufts: Hamburger nominieren zwei Wochen lang ihren „Liebling des Viertels“ per E-Mail an lieblingsladen@mopo.de und begründen, warum dieser Laden aus ihrer Sicht unbedingt erhalten werden muss. Danach wird auf mopo.de über abgestimmt. Die fünf Läden / Gastrobetriebe mit den meisten Stimmen werden am Ende der Aktion in der Mopo (print und online) vorgestellt und erhalten einen Werbeclip für ihre Social-Media-Kanäle von der MOPO. Diese Clips werden auch über die MOPO-Kanäle und über die Kanäle von Hamburg ahoi ausgespielt. Zusätzlich bekommen die Gewinner zwei „Weil-wir-Hamburg-Sind“- Hoodies. 

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