Viele Autofahrer fuhren vor Schulen und Kitas zu schnell. (Symbolfoto)
  • Viele Autofahrer fuhren vor Schulen und Kitas zu schnell. (Symbolfoto)
  • Foto: RUEGA

Aktion mit erschreckendem Ergebnis: Polizei stoppt 434 Raser vor Kindereinrichtungen

Hamburg –

Mit der Öffnung einzelner Klassenstufen Mitte März startete die Polizei eine dreiwöchige Verkehrs-Sicherheitsaktion und kontrollierte verstärkt in der Umgebung von Schulen und Kindergärten. Mit erschreckendem Ergebnis.

„Rücksicht auf Kinder … kommt an“ – unter diesem Motto starteten Mitte vergangenen Monats 573 Polizisten die Überprüfung des Verkehrs im Umfeld und vor Schulen, Spielplätzen und Kindergärten im Hamburger Stadtgebiet. Einer der Schwerpunkte: Nicht angepasste Geschwindigkeit. Denn das ist eine der Hauptunfallursachen.

Aktion Rücksicht auf Kinder. Polizei stoppt 434 Raser

Nach Abschluss der Aktion gab die Polizei Zahlen bekannt. Und die sind erschreckend. 1565 Fahrzeuge wurden überprüft. Davon waren fast ein Drittel zu schnell: 434 an der Zahl! Hinzu kamen 24 Mal das Missachten einer roten Ampel und 311 Parkverstöße. Hier hatten Autofahrer auf Geh- und Radwegen geparkt und diese dadurch blockiert.

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Aber nicht nur Autofahrer nahmen es mit den Verkehrsregeln nicht so genau. Auch 70 Radfahrer wurden gestoppt. Diese fuhren teilweise rücksichtslos über Gehwege oder benutzten die verkehrte Fahrtrichtung. Die Polizei wird diese Aktion zur Erhöhung der Sicherheit für Kinder wiederholen.

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