Das Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder. (Symbolfoto)
  • Das Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder. (Symbolfoto)
  • Foto: picture alliance / Christian Charisius/dpa

Airbus hält an Plänen fest: Trotz Corona-Krise: Erstes Wasserstoff-Flugzeug geplant

Die Corona-Krise hat den Luftverkehr und somit auch die Flugzeugbauer schwer getroffen. Trotz Krise im vergangenen Jahr will Airbus an seinen Planungen festhalten und bis spätestens 2035 ein Wasserstoffflugzeug auf den Markt bringen. 

Der Flugzeughersteller Airbus bleibt trotz Corona-Pandemie bei seinem Plan, spätestens 2035 ein Wasserstoffflugzeug auf den Markt zu bringen. „Ziel ist, grünes Fliegen umzusetzen. Und da versprechen wir uns vom Wasserstoff eine Menge“, sagte der Deutschlandchef der Airbus Zivilflugzeugsparte, André Walter.

Airbus in Hamburg: Wasserstoff- und Hybrid-Flugzeuge in Planung

Entsprechend habe Airbus im Sommer trotz Corona-Krise seine drei möglichen Forschungsplattformen für ein Wasserstoffflugzeug vorgestellt. Ebenfalls ganz oben auf der Entwicklungsliste stünden hybride Flugzeuge, also Maschinen mit Wasserstoff- und Elektroantrieb.

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„Im Moment gehen wir davon aus, dass man gerade bei der Mittel- und Langstrecke nicht ganz auf Verbrennungstriebwerke wird verzichten können“, sagte der Geschäftsführer der Airbus Operations GmbH. Bei größeren Flugzeugen liefere ein rein elektrischer Antrieb beim Start nicht genug Schub. „Stand der Technik ist deswegen ein Hybrid.“

Airbus-Chef in Hamburg: „Noch eine Menge Arbeit zu leisten“

Walter betonte, es gehe aber nicht nur darum, die Technik für ein Wasserstoffflugzeug zu entwickeln. Nötig sei auch, den Wasserstoff grün herzustellen und eine entsprechende Infrastruktur aufzubauen. Der Wasserstoff müsse ja weltweit an den Flughäfen bereitstehen, damit die Maschinen auch betankt werden können. „Da ist noch eine ganze Menge Arbeit zu leisten.”

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Der Flugzeugbauer, der auch in Hamburg ein großes Werk betreibt, hatte im vergangenen Sommer Schlagzeilen gemacht, als bekannt wurde, dass das Unternehmen tausende Stellen Streichen will – auch in Deutschland und Hamburg. (dpa/maw)

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