Warteschlange vor dem Airbus-Werk in Finkenwerder
  • Die 3G-Kontrollen vor dem Airbus-Werk am Mittwochmorgen legten ganz Finkenwerder lahm.
  • Foto: Privat.

3G-Kontrollen sorgen für lange Staus bei Airbus – Anwohner genervt

Seit Mittwoch müssen Arbeitgeber in Hamburg überprüfen, ob ihre Angestellten geimpft, genesen oder getestet sind. Beim Airbus-Werk in Finkenwerder lief der Start am Mittwoch- und Donnerstagmorgen dabei nicht rund. Die 3G-Kontrollen dauerten so lange, dass der gesamte Stadtteil betroffen war.   

„Airbus, findet ihr das noch lustig?“, beschwerte sich ein Anwohner am frühen Donnerstagmorgen auf Twitter: „Auch andere müssen zur Arbeit!” Anderthalb Stunden stand die Person laut ihrem Tweet am Alten Estesperrwerk in Neuenfelde im Stau. Grund dafür war das Airbus-Werk im benachbarten Finkenwerder. 

Airbus sorgt mit 3G-Kontrollen für Stau in Finkenwerder 

Denn seit Mittwoch sind Arbeitgeber laut dem neuen Infektionsschutzgesetz verpflichtet, zu überprüfen, ob alle Angestellten geimpft, genesen oder getestet sind. So musste auch der Flugzeughersteller den 3G-Status seiner Belegschaft kontrollieren. Der Einlass dauerte dabei so lange, dass es nicht nur zu langen Warteschlangen kam, sondern auch zu massiven Verkehrsbehinderungen.  


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Laut Informationen der MOPO schlug eine technische Lösung fehl, mit der Airbus den 3G-Status der Belegschaft überprüfen wollte. Auf Nachfrage erklärte das Unternehmen am Donnerstag, den Zugang künftig anders organisieren zu wollen, um die Verkehrssituation zu verbessern: „Airbus musste am Mittwoch auf einen Schlag die gesetzlichen Vorgaben zu 3G-Kontrollen umsetzen. Es kam dabei in den Spitzenzeiten insbesondere heute zeitweise zu Verzögerungen.“ Das Unternehmen bedauere dies, wie es in der Mitteilung heißt. 

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Die Pressestelle der Polizei berichtete auf Nachfrage von einer sehr hohen Verkehrsbelastung im Süderelberaum, Busse der Hochbahn hatten Verspätungen von bis zu 40 Minuten. Laut einem Bericht von „24hamburg.de“ staute es sich infolge der 3G-Kontrollen durch den gesamten Stadtteil, das Verkehrschaos löste sich erst am späten Vormittag wieder auf. Für die Polizei waren laut Mitteilung jedoch keine großräumigen Auswirkungen erkennbar. (to) 

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