Bereits Ende Januar zogen die Querdenker (hier an der Hafenstraße in St. Pauli) in einem Autokorso durch die Stadt.
  • Bereits Ende Januar zogen die Querdenker (hier an der Hafenstraße in St. Pauli) in einem Autokorso durch die Stadt.
  • Foto: JOTO

350 Autos angemeldet: Corona-Gegner ziehen heute im Korso durch Hamburg

Erneut wird es am Wochenende im Zusammenhang mit sogenannten „Freiheitsfahrer“-Demonstrationen zu Verkehrsbehinderungen und Straßensperrungen in Hamburg kommen. Die Gegner der Corona-Maßnahmen haben einen Autokorso angemeldet, von dem am Samstag Verkehrsteilnehmer in zahlreichen Stadtteilen betroffen sein werden. 350 Wagen beteiligen sich. 

Mit einem Autokorso, der um 12 Uhr am Samstag an der Glacischaussee starten soll, wollen die selbsternannten „Freiheitsfahrer“ ihrem Unmut über die Corona-Maßnahmen der Regierung Luft machen. Bei ihrer Fahrt, die bis 15 Uhr dauern soll, wird es laut Polizei in folgenden Stadtteilen rings um die Außen- und Binnenalster zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen:

„Freifahrer“-Autokorso in Hamburg: In diesen Stadtteilen kommt es zu Verkehrsbehinderungen

St. Pauli, Neustadt, Altstadt, St. Georg, Hohenfelde, Uhlenhorst, Barmbek-Süd, Winterhude, Eppendorf, Hoheluft-Ost, Hoheluft-West, Eimsbüttel, Sternschanze und Rotherbaum. „Die Verkehrsteilnehmer müssen sich zeitweise auf Straßensperrungen einstellen“, teilte ein Polizeisprecher mit. Er empfehle deshalb, die genannten Gebiete weiträumig zu umfahren.

Bereits am 6. Februar hatte ein „Freiheitsfahrer“-Autokorso mit etwa 200 Fahrzeugen unter dem Motto „Wie wollen wir das schaffen?“ in der Hamburger Innenstadt für Aufmerksamkeit und Verkehrsbeeinträchtigungen gesorgt. Vorangegangen war ein Korso mit etwa 60 Autos voll Corona-Skeptikern am 23. Januar. (prei)

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