Notaufnahme eines Krankenhauses als Symbolfoto
  • Der Mann wurde bei dem Angriff so schwer verletzt, dass er notoperiert werden musste (Symbolfoto).
  • Foto: Imago

35-Jähriger fast totgeschlagen: Vier Männer vor Gericht

Es war ein brutaler Überfall: Vier Männer gingen mit Messer und Eisenstange bewaffnet in einem Hamburger Park auf einen 35-jährigen los. Nur durch eine Notoperation überlebte das Opfer den Angriff. Jetzt stehen die mutmaßlichen Täter vor Gericht.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem gemeinschaftlichen versuchten Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vor. Laut Anklage sollen sich die Männer im Alter von 45, 40 und 29 Jahren am Abend des 22. Februar mit dem späteren Opfer in einem Park an der Spreestraße verabredet haben.

Hamburger fast totgeschlagen: Vier Männer vor Gericht

Der 35-Jährige, der laut Staatsanwaltschaft mit einem Angriff rechnete, flüchtete sich zunächst in ein Gebüsch und versuchte, zu fliehen. Doch zwei der Angreifer holten ihn ein und schlugen massiv mit einer Eisenstange auf ihn ein. Die Schläge trafen seinen Kopf und seinen Rücken und er wurde bewusstlos. Der 40-Jährige soll ihm dann mit dem Messer oder dem abgebrochenen Endstück der Eisenstange in den Rücken gestochen haben.

Schließlich sollen alle vier Männer auf den besinnungslosen Mann eingeschlagen und einer ihm mindestens einmal ins Gesicht getreten haben.


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Neben der Stichverletzung erlitt er Brüche in Gesicht und Rippe, Einblutungen in der Lunge und einen Hämatothorax (Blutansammlung im Brustkorb). Nur durch einen Notoperation konnte sein Leben gerettet werden.

Ab Mittwoch stehen die mutmaßlichen Täter vor dem Hamburger Landgericht. Laut Polizei soll es sich bei ihnen um Angehörige einer Trinkerszene handeln. (jek)

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