Ein Schild vor einem Lokal weist auf die geltende 2G-plus-Regelung im Innenraum hin. (Symbolbild)
  • Ein Schild vor einem Lokal weist auf die geltende 2G-plus-Regelung im Innenraum hin. (Symbolbild)
  • Foto: dpa | Thomas Frey

2G Plus: Wie Lieferdienste im Norden von der Corona-Politik profitieren

Zutritt nur für Geimpfte und Genesene – und in vielen Fällen muss noch ein aktueller Corona-Test her: Was für die Gastronomie kompliziert wird, kann für Lieferdienste eine Chance sein. Doch bei Fahrern gibt es auch Befürchtungen.

Lieferdienste in Niedersachsen rechnen angesichts der 2G-plus-Regelung mit mehr Umsatz. Das teilte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Hamburg mit. Weil nur noch Geimpfte oder Genesene – in den meisten Fällen zusätzlich mit einem negativen Test – in die Gastronomie Zutritt haben, geht die NGG davon aus, dass Kunden verstärkt auf Lieferdienste ausweichen werden.

Wir erwarten schon, dass das Liefergeschäft jetzt massiv anziehen wird, sagte Christoph Schink, Referatsleiter des NGG-Gastgewerbes.


Der Newswecker der MOPO

Starten Sie bestens informiert in Ihren Tag: Der MOPO-Newswecker liefert Ihnen jeden Morgen um 7 Uhr die wichtigsten Meldungen des Tages aus Hamburg und dem Norden, vom HSV und dem FC St. Pauli direkt per Mail. Hier klicken und kostenlos abonnieren.


Nach der aktuellen Corona-Verordnung gelte die 2G-plus-Regelung zwar nicht für Lieferanten, jetzt ist aber die Frage, wie reagieren die Restaurants in der Praxis, so Schink. Die Fahrer hätten große Sorge, dass sie trotzdem vor den Türen auf das Essen warten müssen. Das kann schon sehr frisch werden, sagte Schink.

Das könnte Sie auch interessieren: Noch mehr 2G und sogar 2G Plus: Das gilt ab Samstag in Hamburg

Er fordert praktische Lösungen. Kunden sind von der 2G-plus-Regelung zwar nicht betroffen, aber die NGG rät dazu, eine Maske bei der Übergabe des Essens zu tragen. (dpa/mp)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp