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Paqarada, St. Pauli
  • Leart Paqarada ist schon lange Leistungsträger und in dieser Saison auch Co-Kapitän.
  • Foto: WITTERS

paidMeinung: Darum hat Paqarada trotz seines St. Pauli-Abgangs Respekt verdient

Nur weil etwas einigermaßen erwartbar geschieht, wird es deswegen nicht weniger schmerzhaft: Der FC St. Pauli wird nach übereinstimmenden Medienberichten im Sommer in Leart Paqarada eine prägende Persönlichkeit der vergangenen Jahre verlieren. Der Linksverteidiger, dessen Kontrakt ausläuft, wird sich – auch wenn eine offizielle Bestätigung noch aussteht – dem 1. FC Köln anschließen, wo er einen Dreijahresvertrag erhalten soll. Ein Kommentar.

Es gehört wohl zum von Ex-Trainer Timo Schultz so passend „Empörungshysterie“ getauften Phänomen dieser Zeit, dass sich nach publik werden des bevorstehenden Wechsels ernsthaft Menschen zu Wort melden mit der Forderung, Paqarada die Kapitänsbinde zu entziehen und ihn gar auf die Bank zu setzen. Dabei ist die Chance, die sich ihm jetzt bietet, die logische Konsequenz der Leistungen, die der Nationalspieler des Kosovo seit gut zwei Jahren konstant für den Kiezklub auf den Platz gebracht hat.

St. Paulis Leart Paqarada muss mit 28 Jahre die Chance ergreifen

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