Hamburger Polizei kontrolliert Autofahrer: Hunderte Verstöße
Im Juni hat die Hamburger Polizei erneut zahlreiche Verkehrssünder erwischt. Der Fokus der Kontrollen lag besonders auf Alkohol- und Drogenfahrten sowie auf Rotlichtverstößen. Das Ergebnis der mehr als 460 Einsätze: Viele Verkehrsteilnehmende nehmen es mit den Regeln nicht allzu genau.
Insgesamt überprüfte die Polizei im Laufe des Monats 3190 Personen und 4170 Fahrzeuge. Dabei wurden 23 Autofahrende erwischt, die unter Alkoholeinfluss standen, 14 weitere standen unter Drogeneinfluss. In 49 Fällen saßen Personen ganz ohne Fahrerlaubnis am Steuer. Hinzu kamen 119 weitere Straftaten, etwa wegen Urkundenfälschung oder Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Verkehrskontrollen in Hamburg: 345 Menschen fuhren bei Rot
Auch bei den Ordnungswidrigkeiten zeigte sich ein deutliches Bild: Allein 345 Fahrer fuhren einfach über rote Ampeln, 233 nutzten verbotenerweise ihr Handy am Steuer. Mehr als 420 Mal wurde zu schnell gefahren. Im ruhenden Verkehr – also bei falsch abgestellten Fahrzeugen – wurden sogar mehr als 9000 Verstöße registriert. Darunter fallen etwa das Zuparken von Geh- und Radwegen oder Parken in zweiter Reihe.
Bei E-Scooter-Nutzenden zählte die Polizei ebenfalls mehrere Delikte. Vier Fahrer standen unter Alkoholeinfluss, drei unter Drogen. Weitere Verstöße wie das Fahren zu zweit, auf dem Gehweg oder mit dem Handy in der Hand führten zu insgesamt 15 Strafanzeigen und weiteren Ordnungswidrigkeitsverfahren.
Auch Radfahrer verstießen gegen die Verkehrsregeln
Auch auf Hamburgs Radwegen herrschte nicht nur vorbildliches Verhalten. 211 Radfahrende missachteten rote Ampeln, 72 fuhren entgegen der Fahrtrichtung auf dem Radweg, die sogenannten „Geisterradler“. In 41 Fällen war das Handy im Spiel, 19 weitere wurden beim unerlaubten Fahren auf dem Gehweg erwischt.
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Insgesamt stellten die Einsatzkräfte 202 Mängelmeldungen aus – etwa wegen technischer Defekte oder nicht mitgeführter Papiere – und ordneten 63 Blutproben an. (zc)
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