Harry Kane und sein Trainer Gareth Southgate nach dem WM-Aus
Harry Kane und sein Trainer Gareth Southgate nach dem WM-Aus
  • Harry Kane und Gareth Southgate äußern sich nach Englands WM-Aus
  • Foto: Imago / PA Images

„Sicher gefühlt”: Kane spricht über Elfer-Drama – tritt Englands Trainer zurück?

Seine beiden Bestmarken waren Englands Kapitän Harry Kane nach dem bitteren WM-Aus in Al-Chaur vollkommen egal. „Das wird uns eine Weile verfolgen, aber wir werden auch das hinter uns lassen. Als Kapitän übernehme ich die Verantwortung, auch für die Ausführung des Elfmeters“, sagte Kane in der Nacht zum Sonntag nach dem 1:2 gegen Frankreich im Viertelfinale.

Der 29-Jährige verwandelte zwar einen Elfmeter (54. Minute), schoss einen weiteren später (84.) aber deutlich über das Tor – kurze Zeit später waren die seit 1966 titellosen Engländer raus.

Mit dem ersten Treffer hatte Kane als Rekordschütze Englands mit Wayne Rooney (beide 53 Tore) gleichgezogen. Dazu hat kein Spieler in der WM-Geschichte mehr Elfmetertore aus dem Spiel als der Profi von Tottenham Hotspur, der zum vierten Mal vom Punkt verwandelte. „Ich kann nicht meine Vorbereitung oder Details für den Fehlschuss verantwortlich machen“, erklärte Kane. „Ich habe mich beim ersten Elfmeter genauso sicher gefühlt wie beim zweiten.“

Trainer Gareth Southgate lässt seine Zukunft offen

Englands Nationaltrainer Gareth Southgate hat derweil seine Zukunft nach dem WM-Aus offengelassen. „Ich brauche Zeit, um korrekte Entscheidungen zu treffen. Es ist sehr emotional. Du hast so viele unterschiedliche Gefühle bei so einer WM. Es kostet so viel Energie, enorm viel Energie“, sagte Southgate am Samstagabend. Der 52 Jahre alte Ex-Profi hat bei den Three Lions einen Vertrag bis 2024. Er habe sich bislang komplett auf die WM konzentriert und deshalb nicht über die Zukunft nachgedacht.


MOPO

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„Ich will die richtige Entscheidung treffen, wie auch immer diese aussieht. Die richtige Entscheidung für das Team und für den Verband. Das braucht etwas Zeit“, fügte Southgate an. Seinem Team wollte er nach der bitteren Niederlage keinen Vorwurf machen. „Die Statistiken haben alle für uns gesprochen. Ich bin wirklich stolz auf unsere Mannschaft, nicht nur heute, sondern das gesamte Turnier. Wir haben Charakter gezeigt“, sagte Southgate. Es sei „ein schwieriger Abend“. (dpa/nswz)

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