Opoku
  • Für diesen Tritt gegen Fabian Schnellhardt sah Aaron Opoku zurecht die Rote Karte.
  • Foto: IMAGO / KBS-Picture

Nach Rot-Tritt: Opoku droht eine Mega-Sperre – HSV-Boss sauer

Der HSV schäumt nach dem 1:2 (0:2) gegen Darmstadt über gleich drei Platzverweise gegen Aaron Opoku, Ransford Königsdörffer und Sportvorstand Jonas Boldt. Aber auch die Hamburger wissen: Rot gegen Opoku war vollkommen berechtigt. Dem 23-Jährigen droht eine längere Sperre.

Gerade mal acht Minuten war Opoku nach seiner Einwechslung auf dem Feld, da war für ihn auch schon wieder alles vorbei (64.). Nachdem Darmstadts Holland ihn beim Konterversuch am Trikot zerrte, ließ sich der HSV-Profi zu einem üblen Nachtritt hinreißen – und musste sofort in die Kabine.


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Da gab es dann auch Kritik von Boldt. „Natürlich ist es auch wieder das Spiel der Darmstädter, da wird extrem provoziert“, so der Sportvorstand. „Aber das darf dir nicht passieren. Da gibt es keine Entschuldigung.“ Und weiter: „Wir gewinnen und verlieren zusammen, werden uns da sicherlich mit ihm auch noch mal drüber austauschen. Aber ich bin jetzt kein Freund davon, die Niederlage an einer Person festzumachen. Aaron ist noch jung und so was darf ihm definitiv nicht noch mal passieren.“

HSV-Profi Opoku droht eine längere Sperre

Wahrscheinlich wird sich Opoku (reagierte auf Instagram) für längere Zeit Gedanken über seine Aktion machen müssen. Mit einer saftigen Sperre seitens des DFB ist zu rechnen, zumindest ein Strafmaß von vier Partien gilt als sicher. Vielleicht sogar deutlich mehr In der kommenden Woche ist mit einer Entscheidung zu rechnen.

HSV Schröder Opoku
Schiedsrichter Robert Schröder (r.) zeigt Aaaron Opoku die Rote Karte.

Erschwerend kommt für Opoku hinzu, dass seine Wunschpositionen beim HSV anschließend anderweitig besetzt sein könnten. Für die Flügel steht neben dem nun genesenen Bakery Jatta auch Zugang Jean-Luc Dompé bereit. Auch Sonny Kittel und Ransford Königsdörffer rangieren vor Opoku.

Wie lange zieht der DFB HSV-Stürmer Königsdörffer aus dem Verkehr?

Offen bleibt, wie der der DFB den Fall Königsdörffer bewerten wird. Dessen Feldverweis (89.) wurde als Tätlichkeit geahndet, war bei genauerem Hinsehen aber nicht mehr als ein Wischer. Auch dem Angreifer drohen zwei oder drei Spiele Sperre.

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Bei Boldt, der danach wegen Reklamierens Gelb-Rot sah, wird’s leichter. Der Sportvorstand wird sich lediglich bei der anstehenden Partie in Nürnberg (27.8.) nicht im Innenraum aufhalten dürfen.

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