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Christian Streich bei seinem letzten Spiel als Freiburg-Trainer
  • Christian Streich hadert mit der schwachen Ausbeute aus den letzten Saisonspielen.
  • Foto: imago/Jan Huebner

„Bin maximal enttäuscht von mir“: Warum Trainer-Legende Streich so traurig abtritt

Christian Streich stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Seinen Abschied beim SC Freiburg hatte sich das Trainer-Unikat ganz anders vorgestellt. „Fakt ist, dass ich in den letzten Spielen nicht in der Lage war, die allerletzte Energie so zu bündeln, um es in den Europapokal zu schaffen. Deshalb ist dieser Tag ein für mich persönlich sehr enttäuschender Tag“, sagte Streich nach dem 1:2 (0:0) bei Union Berlin: „Ich bin sehr enttäuscht über mich selber. Es tut mir leid für die Fans und die Mannschaft.

Durch das späte Gegentor des Ex-Freiburgers Janik Haberer (90.+3) war der SC noch auf den zehnten Tabellenplatz abgerutscht. Freiburg verspielte so auch die Chance auf die Playoffs zur Conference League. Aus den letzten fünf Spielen holten die Breisgauer nur drei Punkte und feierten keinen Sieg.

Christian Streich vertraut auf Nachfolger Julian Schuster

„Ich bin einfach maximal enttäuscht von mir“, sagte Streich erneut: „Abgestiegen sind wir nicht. Aber wir haben es nicht geschafft, wenigstens Achter zu werden.“ Sein Fazit über seine Trainertätigkeit fiel dennoch positiv aus: „Fast alles war schön. Es war außergewöhnlich toll.“

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Freiburgs ehemaliger Kapitän Julian Schuster wird Nachfolger von Streich. Dem 39-Jährigen traut Streich viel zu:„Ich habe keine Bedenken. Vielleicht hat es ja auch etwas Gutes, dass der Julian mit seinen Trainern jede Woche trainieren kann.“ (sid/fs)

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