• Foto: dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP

Pasta-Preisanstieg: Putin sind die Nudeln zu teuer – Kreml reagiert

Moskau –

Wladimir Putin will den rasanten Anstieg der Lebensmittelpreise in Russland stoppen. Laut dem Kremlchef sind allein die Preise für Pasta um mehr als zehn Prozent gestiegen. Nun sind Maßnahmen wie Exportzölle, Subventionen und Höchstpreise geplant.

Die russische Regierung präsentierte am Montag auf Anweisung Putins eine Reihe von Maßnahmen, um die Lebensmittelpreise im Land zu senken. Dies geht aus einer Mitschrift des Gesprächs von Regierungschef Michail Mischustin mit dem Wirtschafts- und dem Landwirtschaftsminister hervor.

Zu hohe Lebensmittelpreise: Russland plant Exportzölle für Nahrungsmittel

Vorgesehen sind zum einen Exportzölle auf Sonnenblumenkerne und Getreide, aber auch eine Begrenzung der Einzelhandelspreise für Zucker und Sonnenblumenöl sowie Subventionen für Hersteller von Mehl und Backwaren.

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Vor knapp einer Woche hatte Präsident Wladimir Putin der Regierung einen zu laschen Umgang mit teurer gewordenen Lebensmitteln vorgeworfen und sie zum schnellen Handeln aufgefordert. Dass etwa die Preise für Pasta um mehr als zehn Prozent gestiegen seien, sei „unzulässig“, sagte Putin bei einem Gespräch mit Wirtschaftsminister Maxim Reschetnikow und Landwirtschaftsminister Dmitri Patruschew, aus dem das Staatsfernsehen Ausschnitte zeigte.

Russland: „Menschen beschränken sich, weil sie kein Geld für Grundnahrungsmittel haben“

„Die Menschen beschränken sich, weil sie kein Geld für Grundnahrungsmittel haben“, beschwerte sich Putin. Pflanzenöl verteuerte sich den Angaben des Kremlchefs zufolge um fast 24 Prozent, Getreide um fast 20 Prozent. Das Wirtschaftsministerium erwartet für 2020 eine Inflation von insgesamt 4,8 Prozent – hauptsächlich zurückzuführen ist der Anstieg der Verbraucherpreise demnach auf teurere Lebensmittel. (dpa/prei)

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