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  • Die Polizei musste zur Rostocker Küstenschule ausrücken.
  • Foto: Tretropp

Achtjähriger rastet an Schule komplett aus – Polizeieinsatz

An einer Rostocker Grundschule ist es am Montagmittag zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Grund: Ein Schüler war nach einem Streit mit Mitschülern derart ausgerastet, dass er nur schwer zu bändigen war. Zudem drohte der Achtjährige mit einer Schere.

Wie Tobias Gläser aus dem Polizeipräsidium Rostock sagte, kam es gegen 13 Uhr zu dem Einsatz in der Grundschule „An den Weiden” in der Pablo-Picasso-Straße im Stadtteil Toitenwinkel. Über Notruf riefen Lehrer die Polizei zur Hilfe, da die Situation in dem Klassenraum eskalierte.

Grundschüler bedroht Lehrer mit Schere

Wenig später fuhren mehrere Wagen, darunter auch ein ziviles Fahrzeug der Polizei, auf dem Schulhof vor. Wie die Beamten mitteilten, war der Achtjährige zunächst in einen verbalen Streit mit seinen Klassenkameraden geraten, dieser mündete dann in eine körperliche Auseinandersetzung.

Mehrere Lehrer versuchten, den aggressiven Schüler festzuhalten und unter Kontrolle zu bringen. Der Achtjährige jedoch trat und schlug heftig um sich. Im Laufe des Vorfalls griff der Grundschüler dann zu einer Schere und drohte damit. „Er hatte sie bedrohend in der Hand gehalten”, erklärte Tobias Gläser.

Polizei muss sich um aggressiven Grundschüler kümmern

Obwohl die Lehrer versuchten, den Grundschüler festzuhalten und zu bändigen, gelang es ihm, sich mit aller Gewalt loszureißen. Der Achtjährige ging dann eigenständig nach Hause. Die inzwischen von den Beamten verständigten Eltern empfingen ihren Sprössling auf dem Nachhauseweg.

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Polizeibeamte suchten im Anschluss die Erziehungsberechtigten auf, um mit diesen über den Vorfall zu reden. Bei dem Gerangel im Klassenzimmer verletzte sich eine Lehrerin leicht. Für den rabiaten Schüler dürfte der Einsatz keine großen Konsequenzen nach sich ziehen, da dieser noch strafunmündig ist.

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