Der Fahrer des Transporters konnte festgenommen werden.
  • Der Fahrer des Transporters konnte festgenommen werden.
  • Foto: JOTO

„Wildwest“ in Hamburg: Nach Schüssen und Flucht – Polizei findet Riesen-Menge Drogen

Neuallermöhe –

Ein mutmaßlicher Drogendealer will sich einer Festnahme entziehen. Er fährt mit seinem Auto direkt auf die Polizisten zu. Die Beamten geben Schüsse ab. Später nehmen sie den zunächst flüchtigen Verdächtigen fest – und finden 77 Kilogramm Marihuana in einem Transporter.

Nach der Festnahme zweier Verdächtiger wegen Drogenhandels in Hamburg-Neuallermöhe haben Polizeibeamte 77 Kilogramm Marihuana im Laderaum eines Transporters sichergestellt. Diese waren auf sieben Sporttaschen verteilt, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Bei Kontrolle in Hamburg: Fahrzeug rast auf Beamte 

Beamte hatten am Donnerstagabend den Kleintransporter angehalten, den ein wegen eines Betäubungsmitteldelikts verdächtiger 45 Jahre alter Mann fuhr. Bevor sie den Mann festnehmen konnten, sei unvermittelt ein zweites Auto mit hoher Geschwindigkeit direkt auf die Polizisten zugefahren. Die Beamten hätten auf das Auto geschossen, den 35 Jahre alten Fahrer dabei aber nicht getroffen.

Mit diesem Fahrzeug raste ein zweiter Mann auf die Polizeibeamten zu.

Mit diesem Fahrzeug raste ein zweiter Mann auf die Polizeibeamten zu. 

Foto:

JOTO

Dieser sei zunächst mit seinem Wagen geflüchtet, habe das Auto dann aber stehengelassen und sei zu Fuß getürmt. Die Polizei nahm den Angaben zufolge den verdächtigen 45-Jährigen fest. Nach etwa zwei Stunden Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber und ein Personenspürhund zum Einsatz kamen, fassten die Beamten auch den zweiten 35 Jahre alten Verdächtigen in Hamburg-St. Pauli.

Das könnte Sie auch interessieren: Kriminalitätsstatistik 2019 für Hamburg vorgestellt

Gegen beide wird wegen des gewerbsmäßigen Handels mit nicht geringen Mengen Betäubungsmitteln ermittelt. Gegen den 35-Jährigen wurde zudem ein Verfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Beide wurden einem Haftrichter zugeführt. (dpa/mp)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp