Die Polizei eskortierte das Auto mit Blaulicht und Martinshorn bis ins Krankenhaus (Symbolfoto).
Die Polizei eskortierte das Auto mit Blaulicht und Martinshorn bis ins Krankenhaus (Symbolfoto).
  • Ein Polizeiwagen im Einsatz (Symbolfoto).
  • Foto: Daniel Karmann/dpa

Kiosk-Überfälle in Hamburg: Täter bedrohen Angestellte mit Hammer und Machete

Die Polizei sucht Zeugen nach zwei Kiosk-Überfällen in Harburg und Barmbek-Nord am Freitagabend. Die Tatwaffen waren eher ungewöhnlich.

An der Bremer Straße in Harburg waren gegen 23.15 Uhr zwei Männer in einen Laden gestürmt – einer hielt eine Machete in der Hand.

Mit dieser soll der Mann – dunkle Hose, dunkle Schuhe mit weißen Streifen, graue Jacke – die Angestellte (20) bedroht haben. Ein Komplize – schwarze Jacke, etwa 1,60 bis 1,75 Meter groß – stand währenddessen Schmiere.

Überfälle Hamburg: Angestellte mit Hammer und Machete bedroht

„Nachdem die Räuber einen dreistelligen Geldbetrag erbeutet hatten, flüchteten sie in Richtung Phoenixviertel“ so ein Polizeisprecher. Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Streifenwagen seien erfolglos geblieben. Das Harburger Raubdezernat (LKA 184) habe Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Hinweise an: Tel. 428 65 6789.

Wenige Stunden zuvor war es in Barmbek-Nord bereits zu einem ähnliche Raubüberfall gekommen: Dabei hatte einer der Täter den 50 Jahre alten Verkäufer mit einem Hammer bedroht. Doch der Verkäufer soll sich zur Wehr gesetzt und versucht haben, den Angreifer festzuhalten. Auch in diesem Fall gab es einen Komplizen.

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„Letztlich war beiden Tätern zunächst die Flucht gelungen“, sagte der Sprecher weiter. Beute hätten sie bei dem Überfall nicht erlangt. „Anhand einer vorliegenden Täterbeschreibung trafen die Einsatzkräfte bei der Fahndung am S-Bahnhof Alte Wöhr auf die mutmaßlichen Räuber und nahmen die zwei 30 und 37 Jahre alten Männer, teils unter Widerstand, vorläufig fest.“

In Taschen, die die Männer dabei gehabt haben sollen, seien mutmaßliche Einbruchswerkzeuge gefunden worden. In diesem Fall hat ebenfalls das örtlich zuständige Raubdezernat (LKA 144) die Ermittlungen übernommen. (dg)

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