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Slipknot auf dem Wacken-Festival
  • Die Show von Slipknot ist martialisch, barbarisch und megalomanisch.
  • Foto: Marius Röer 

paidDie bösen Metalfans? So sind die Menschen in Wacken wirklich drauf

Wenn man zum Wacken-Open-Air fährt, dann ist das, als würde man auf ein Familientreffen gehen. Aber auf ein gutes – ohne komische Zwischenfälle mit kauzigen Verwandten. Kauzig und eigen sind die 75.000 Besucher:innen im berühmtesten Metaldorf der Welt natürlich auch, aber eben auch extrem nett und angenehm.

Wenn jemand im Circle-Pit seine Brille verliert, tritt die moshende Menge an den Kreisrand, bis derjenige seine Brille wieder auf der Nase hat. Hier wird sogar Rollstuhlfahrer:innen das Crowdsurfen ermöglicht. Und der Müll artig in Eimer geschmissen. Hier sieht man am Samstag einen der Chefs, Holger Hübner, mutterseelenallein auf seinem Fahrrad durch eine Nebenstraße radeln. Und man platzt am Presse-Check-in auch mal in einen Filmdreh, bei dem in der Szene eine weiß-geschminkte Metal-Band mit Lack-Klamotten ihren Artist-Shuttle verpasst und ihm deswegen wutentbrannt einen Gitarrenkoffer hinterherschmeißt. Hier küssen angereiste Mexikaner mit Tränen in den Augen den Boden. Und es spielen auch De Höhner am Samstag zur Karnevalszeit um 11.11 Uhr, weil Holger Hübner sie irgendwann mal kennengelernt und mit ihnen Schnaps getrunken hat.

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