Ein roter und ein gelber Kreis auf einer Satellitenkarte rund um die A7
  • Der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr hat einen Sperrradius (300 Meter, roter Kreis) und einen Warnbereich (500 Meter, gelber Kreis) festgelegt.
  • Foto: Feuerwehr Hamburg / Twitter

Bombe in Hamburg entschärft – erhebliche Staus auf A7

Ein Blindgänger bringt den Hamburger Verkehr ins Stocken: Am Mitttwochnachmittag ist in Moorburg in der Nähe der A7 eine Weltkriegsbombe entschärft worden. Sie war bei Bauarbeiten gefunden worden, die Autobahn musste voll gesperrt werden. Wie die Hamburger Feuerwehr mitteilte, klappte die Entschärfung schneller als gedacht.

Dass in der Baustelle an der Waltershofer Straße Ecke Moorburger Hinterdeich eine Weltkriegsbombe liegt, war schon zuvor bekannt. Bei der Untersuchung am Mittwochvormittag stellten die Experten nun aber fest: Die Bombe ist 500 Pfund schwer – das entspricht Sprengstoff von rund 250 Kilogramm.

Weltkriegsbombe nahe A7: Autobahn gesperrt

Die Entschärfung gestaltete sich nach Angaben der Feuerwehr schwierig, da die amerikanische 500-Pfund-Bombe unter Wasser lag und zudem ihre beiden Zünder stark beschädigt waren. Einem Taucher des Kampfmittelräumdienstes sei es schließlich gelungen, einen der Zünder unter Wasser zu entfernen, sagte Feuerwehrsprecher Dennis Diekmann.

Bauarbeiten in der Nähe der A7
Nahe der A7 fanden Arbeiter in Moorburg eine Weltkriegsbombe.

Ein Kran hob den Blindgänger anschließend an Land, wo die Experten den zweiten Zünder entfernten. Die Sperrung der Autobahn und die übrigen Sicherheitsmaßnahmen hätten daher früher als erwartet aufgehoben werden, sagte Diekmann. Auf der A7 war es durch die Vollsperrung zu kilometerlangen Staus gekommen. 

In jüngster Vergangenheit waren nahe der A7 in Hamburg schon mehrere Weltkriegsbomben gefunden worden.

Dieser Text wird laufend aktualisiert. (fbo/ncd)

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