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Erster Corona-Fall in Hamburg: S-Bahn, U-Bahn & Co: Das bedeutet der Virus für den HVV

Hamburg hat seinen ersten Corona-Fall. Und der macht HVV-Kunden nachdenklich. Viele teilen sich Tag für Tag mit Zehntausenden weiteren Fahrgästen Busse und Bahnen, stehen zum Teil dicht gedrängt in den Abteilen – und sorgen sich jetzt vor einer Infektion. Wie reagieren die Unternehmen?

Dort ist Ruhe angesagt. „Der ÖPNV unterscheidet sich hinsichtlich des Infektionsrisikos nach derzeitigem Kenntnisstand auch nicht von öffentlichen Räumen“, sagt Hochbahn-Sprecher Christoph Kreienbaum.

Corona: HVV setzt sich seit Wochen mit dem Virus auseinander

Die HVV-Verkehrsunternehmen setzen sich nach eigenen Angaben seit Wochen mit dem Coronavirus auseinander, sind dazu unter anderem im engen Austausch mit dem Robert-Koch-Institut.

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„Zum jetzigen Zeitpunkt bestehen für Bahnkunden keine Einschränkungen“, so ein DB-Sprecher. Mitarbeitern wird derweil empfohlen, sich häufig die Hände zu waschen und benutzte Taschentücher umgehend zu entsorgen.

Coronavirus könnte auch für Zugausfälle sorgen

„Für Mitarbeiter im Fahrdienst, die nur wenig Gelegenheit haben, sich die Hände zu waschen, haben wir Desinfektionsmittel herausgegeben“, so Kreienbaum.

Video: Alle Infos zum Coronavirus

Für den Fahrbetrieb gebe es je nach Lageentwicklung abgestufte Maßnahmen die bis hin zu „partiellen Leistungseinschränkungen“ reichen könnten. Das ist aktuell aber kein Thema. Gleiches gilt für gesonderte Reinigungsmaßnahmen der Busse und Züge.

Coronavirus: Züge und Busse werden nicht extra gereinigt

Nach aktuellem Stand wird der Coronavirus über Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Nicht durch Pakete, Bargeld oder andere Gegenstände. „Das bedeutet, dass eine gesonderte Reinigung der Fahrzeuge keine Maßnahme zum Schutz vor dem Coronavirus darstellt“, so Christoph Kreienbaum.

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Ein Herabsetzen der 21-Tage-Grundreinigungsfristen ist damit nicht vorgesehen.

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