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Die Spiele aus der Sicht eines fiktiven Volunteers
Hamburg, 18. August 2040. Die Straßen meiner Heimatstadt sind voller Menschen. Voller Vorfreude. Fahnen hängen am Rathaus, Fans aus aller Welt strömen an Alster und Elbe. Die Stadt glänzt. Olympischer und paralympischer Glanz liegt über Hamburg. Die schlafende Schöne ist endgültig erwacht.
Mein Name ist Clara, ich bin 23 Jahre alt und Volunteer bei den Olympischen und Paralympischen Spielen in Hamburg. Heute weiß ich endlich, wovon meine Eltern immer erzählt haben.
Von der Weltmeisterschaft 2006. Von einem Sommermärchen auf Hamburgs Straßen. Von tanzenden Menschen auf der Reeperbahn, von Public Viewing auf dem Heiligengeistfeld, von Jubel und Leidenschaft im Volkspark. Später dann von der Europameisterschaft 2024. Wieder Hamburg, wieder ein Fest der Vielfalt. Oranje überall, friedliche Fans, eine Stadt voller Begegnungen.
Damals war ich noch ein Kind. Heute bin ich mittendrin.
Am Jungfernstieg spüre ich, dass Hamburg die Welt zu Gast hat. Mit den Werten, die diese Stadt seit jeher prägen: Freiheit, Respekt, Vielfalt. Die Straßen brummen – friedlich, fröhlich. Immer wieder bleibe ich stehen und schaue auf die Alster. Hamburgs blaues Herz. Und doch ist sie heute anders. Schwimmende Plattformen, Tribünen, Zuschauer auf allen Seiten. Heute Abend steigt hier die große Eröffnungsfeier. Die Welt wird zuschauen – und Hamburg sitzt in der ersten Reihe.
„This is beautiful“, höre ich viele Gäste sagen.
Ja, Hamburg ist Hamburg geblieben. Und irgendwie doch noch schöner geworden.
An der Kehrwiederspitze machen Menschen Selfies vor der Elbphilharmonie. Über Hamburgs ikonischem Bauwerk brennt das Olympische Feuer. Als flammende Willkommensbotschaft an die Welt.
Die Spiele passen sich der Stadt an – nicht umgekehrt. Hockey am Millerntor. Beachvolleyball vor dem Grünen Bunker. Event, Sport und Festival verschmelzen mitten in der Stadt. Kein Gigantismus. Einfach hanseatisch-schön. „Beautiful“ eben.
Dass Hamburg Sport kann, hat die Stadt längst bewiesen: Marathon, Triathlon, Cyclassics, Fußball, Handball. Die Strategie der „Active City“ hat die Grundlage dafür gelegt, dass heute die großartigsten Olympischen und Paralympischen Spiele gefeiert werden können.
Und der Star? Natürlich die Athletinnen und Athleten aus aller Welt. Die 100-Meter-Helden, die Hochsprung-Giganten und Schwimm-Ikonen. Aber irgendwie auch Hamburg selbst. Die Stadt ist die Kulisse.
Unser Konzept hat sich durchgesetzt: nachhaltig, weltoffen, umarmend. Mit kurzen Wegen, modernen Sportstätten und innovativer Mobilität. 85 Prozent aller Wettkampfstätten liegen in einem Radius von nur sieben Kilometern. Nie war Olympia so nah.
40 Prozent der Athletinnen und Athleten laufen vom Olympischen Dorf in der Science City Hamburg Bahrenfeld zu Fuß zu ihren Wettkampfstätten im Volkspark. Die Wohnungen dort werden später von Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Hamburger Familien genutzt. Schlafen im Zimmer einer Goldmedaillen-Gewinnerin? Wie cool ist das denn?
Wir haben keine einzige Wettkampfstätte nur für diese Spiele gebaut. 76 Prozent der Arenen und Stadien gab es bereits vorher, der Rest ist temporär entstanden. Klimapositiv, nachhaltig, barrierefrei – und großartig für alle.
Hamburg hat die Schubkraft der Spiele genutzt. Unsere Bahnen fahren autonom, Brücken und Bahnhöfe sind modernisiert, die Stadt ist barriereärmer geworden. Weil Hamburg mutig war. Weil diese Stadt bereit war, in ihre Zukunft zu investieren.
Voller Stolz trage ich mein Volunteer-Trikot. Ich bin Teil dieser Spiele. Teil eines Moments, den ich nie vergessen werde.
Als ich im Volkspark aus der U-Bahn steige, wehen die Fahnen der Nationen vor den Arenen im Wind. Menschen strömen von allen Seiten herbei. Zu Fuß, mit dem Rad, mit der Bahn. Ich höre die Stimmen der Welt.
Und immer wieder dieses eine Wort:
„Beautiful.“
Ja. Das beschreibt es.
Und irgendwie auch nicht.
Olympia und Paralympics in Hamburg – das ist schöner als schön.
Politische Werbung:
Sponsor ist die Freie und Hansestadt Hamburg: Die Anzeige steht in Verbindung mit dem Bürgerschaftsreferendum am 31.05.2026 zur geplanten Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele ab 2036.
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