Warum sich die Hamburg Towers diese Pause verdient haben
Mittlerweile sind Überraschungssiege der Veolia Towers Hamburg gegen den Hauptstadt-Klub fast schon Normalität geworden. Am Dienstag hatten die Türme auch das zweite Spiel gegen Alba Berlin mit 93:87 gewinnen können – und zwar hochverdient. Sie gehen mit viel Power in die Pause.
In den ersten beiden Vierteln waren die Hamburger das klar bessere Team, ehe es im letzten Viertel der Partie noch mal eng wurde. „Nach 30 richtig guten Minuten, in denen wir sehr stark ausgesehen haben, haben wir uns das Leben durch viele Ballverluste unnötig schwer gemacht“, erklärte Kenneth Ogbe, der mit 20 Punkten der zweitbeste Scorer der Türme war.
Hamburg Towers lassen Alba Berlin nicht mehr rankommen
Die Berliner waren den Towers im letzten Viertel, das sie mit 34:16 für sich entscheiden konnten, noch einmal gefährlich nah gekommen. „Heute haben 30 Minuten gereicht – und ein Auswärtssieg bei Alba Berlin ist nichts Selbstverständliches“, bemerkte Ogbe nach dem Spiel. Auch Trainer Benka Barloschky war zufrieden: „Wir haben den Berlinern in den ersten drei Vierteln keine Chance gegeben, das Spiel zu drehen.“

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Damit haben die Towers nun fünf der letzten sechs Liga-Partien gewonnen. Eine Bilanz, die angesichts des katastrophalen Saisonstarts der Wilhelmsburger schon gar nicht mehr möglich schien. „Was uns aktuell auszeichnet, ist unsere Mentalität. Wir sind in dieser Saison als Team extrem zusammengerückt“, verriet Ogbe und deutete damit die zwischenzeitliche Niederlagen-Serie von 24 Spielen an, die im Dezember ausgerechnet gegen Alba Berlin ihr Ende gefunden hatte. Aber diese Serie habe die Hamburger als Mannschaft nur stärker gemacht: „Auch wenn es schwierige Phasen gibt, bleiben wir zusammen und kämpfen weiter. Das hat heute den Unterschied gemacht und darauf wollen wir aufbauen.“
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Mit derselben Power soll es auch nach der langen Länderspielpause für die Towers weitergehen. Am 8. März gastieren die Türme, die sich in der Tabelle auf den 13. Platz vorarbeiten konnten, auswärts bei Ludwigsburg, ehe zwei Heimspiele gegen Jena (10. März) und Heidelberg (13. März) anstehen.
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