Sechs Vereine in drei Jahren! Wie ein Towers-Profi in Hamburg sein Zuhause fand

Brae Ivey vor der Elbphilharmonie
Brae Ivey vor einem Wahrzeichen seiner neuen Heimat, der Elbphilharmonie.

Es ist nicht ungewöhnlich für einen Basketball-Profi, in einer Saison für mehr als ein Team zu spielen. Aber gleich für drei verschiedene Vereine aufzulaufen, das kommt selten vor. Brae Ivey hat dies mit seinem Wechsel zu den Veolia Towers Hamburg erlebt. Doch nun scheint der US-Amerikaner endlich angekommen zu sein, wie er im Gespräch mit der MOPO erzählt.

„Ich fühle mich inzwischen definitiv wohler“, erzählt Ivey. „Mit den Towers war es bislang wundervoll. Ich habe nur tolle Dinge zu sagen.“ Die Sonnenstrahlen und das Lächeln im Gesicht passen zur Stimmung des gebürtigen Kaliforniers, der seit rund drei Monaten in der Hansestadt lebt und spielt.

Brae Ivey schwärmt von Towers-Coach Barloschky

Vor allem von einer Person ist der 27-Jährige seit seiner Ankunft begeistert. „Er ist der beste Trainer, für den ich bisher gespielt habe“, schwärmt Ivey von Benka Barloschky. „In dieser Phase meiner Karriere für so einen Trainer zu spielen, ist extrem wichtig. Ich hatte schon Coaches, die am Ende der Skala standen …“

Denn das Gefühl, angekommen zu sein, hatte Ivey nicht immer. Seit Beginn seiner Profikarriere in Europa 2021 hat der US-Boy bereits in Nordmazedonien, Polen, Litauen und Spanien gespielt. „Ich musste so viel herumkommen und in verschiedenen Ländern auf meinem höchsten Niveau spielen, um mich für andere sichtbar zu machen“, erklärt Ivey seine vielen Wechsel.

Ivey will mit den Hamburg Towers die Play-Ins erreichen

Die Towers sind nun Klub Nummer sechs für Ivey in den letzten drei Jahren. Knapp über neun Punkte steuert der Guard im Schnitt pro Spiel der Wilhelmsburger bei. „Wir geben nie auf. Wir sind eine Kämpfertruppe“, gibt sich Ivey zuversichtlich, das Ziel namens Play-Ins zu erreichen.

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Und darüber hinaus? „Ich kann mir definitiv vorstellen, länger bei den Towers zu bleiben“, verrät er der MOPO und fügt hinzu: „Da sind wir dran.“ Denn nach seiner rastlosen Reise durch Europa scheint Brae Ivey in Hamburg endlich ein Zuhause gefunden zu haben.