Zacharie Perrin in einem Spiel mit den Hamburg Towers

Zacharie Perrin (l.) musste im intensiven Spiel gegen Braunschweig verletzt vom Platz. Foto: IMAGO/Eibner

Schock bestätigt: Hamburg Towers wochenlang ohne wichtigen Stammspieler

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Es war eigentlich so ein schöner Spieltag für die Veolia Towers Hamburg. Doch der wichtige Sieg im Kellerduell gegen die Basketball Löwen Braunschweig wurde überschattet von der Verletzung von Center Zacharie Perrin. Zuerst waren es nur Befürchtungen, mit denen der Franzose noch während des Spiels ins Krankenhaus gebracht wurde. Mittlerweile ist die bittere Diagnose bekannt.

Nach rund sechs gespielten Minuten lief Perrin schmerzverzehrt vom Spielfeld. Zunächst war von außen nicht erkenntlich, was überhaupt passiert ist. Verletzt hat sich der 21-Jährige offenbar bei einer Defensivaktion im Zweikampf mit dem Braunschweiger Topspieler Simi Shittu, wobei er sich die Hand unglücklich einklemmte.

Hamburg Towers müssen auf Zacharie Perrin verzichten

„Die Verletzung von Zach tut natürlich extrem weh“, sagte Towers-Coach Benka Barloschky unmittelbar nach dem Kampfsieg über Braunschweig. „Ich hab‘s überhaupt nicht gesehen. Er ist rausgerannt, hat sich die Hand gehalten und er war auch total schmerzempfindlich, druckempfindlich. Also das sah schon schnell nicht gut aus.“

Schon während des Spiels war die Rede von einem Verdacht auf Mittelhandbruch. Dieser Verdacht hat sich nun bestätigt. Am Montag konnte Perrin bereits operiert werden. Bitter für die Türme. Mit einem Durchschnitt von 10,1 Punkten, 6,2 Rebounds und 1,6 Assists in der Liga sowie 13,1 Punkten, 8,1 Rebounds und 1,1 Assists im EuroCup müssen die Towers wochen-, wenn nicht sogar monatelang ohne ihren effizientesten Spieler auskommen.

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Perrin war in dieser Saison nicht nur effizient, sondern auch eine Konstante bei den Türmen. Alle 34 Pflichtspiele absolvierte der Center bis zu diesem Zeitpunkt. Perrins positive Entwicklung war dabei maßgeblich am Aufwärtstrend der Towers beteiligt. Vier Ligaspiele in Folge konnten die Wilhelmsburger mittlerweile gewinnen. Im Abstiegskampf stehen sie erstmals in dieser Saison mit richtig guten Karten da.

Towers könnten noch einen Neuzugang verpflichten

Eine „gute“ Nachricht für die Türme gibt es immerhin noch: Nach den beiden Spielen gegen die Baskets Bonn (14. Februar) und Alba Berlin (17. Februar) steht zunächst eine dreiwöchige Länderspielpause an. Bis zur nächsten Partie danach gegen Ludwigsburg (8. März) sind es von nun an schon mal rund vier Wochen, in denen sich Perrin erholen kann.

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Durch die Verletzung von Perrin dürften jetzt Martin Breunig und Kapitän Benedikt Turudić wieder eine zentralere Rolle bei den Towers spielen. Sie übernahmen schon gegen Braunschweig den Job des verletzten Franzosen. Eine weitere Option bestünde in einer Neuverpflichtung. Einen Transfer können die Towers um Geschäftsführer Marvin Willoughby bis Ende März noch tätigen.

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