Nach Corona-Wirbel: Hamburg Towers wollen zu Hause zurück in die Spur
Die Heimpleite gegen Bonn (73:85) markierte den Auftakt in eine Woche, in der es in Wilhelmsburg so richtig zur Sache gehen wird. Mit gleich zwei weiteren Partien im heimischen Inselpark wollen die Hamburg Towers zurück in die Spur finden.
Am Mittwochabend (19.30 Uhr) empfangen die Türme Breslau im Eurocup, am Samstag (18 Uhr) gastiert dann Ludwigsburg im hohen Norden. Heißt: Die Schützlinge von Pedro Calles sparen sich den Reisestress und können im Training die Teamchemie wieder auf Vordermann bringen. „Um die Chemie zu verbessern, muss man trainieren“, befand auch der spanische Towers-Coach.
Hamburg Towers empfangen Breslau und Ludwigsburg im Inselpark
Diese ist in den letzten Wochen ein wenig verloren gegangen. Verletzungen, aber vor allem mehrere Corona-Erkrankungen wirbelten die Towers-Rotation durcheinander. „Gefühlt hatten wir alle schon Corona“, sagte Spielmacher Justus Hollatz, der durch die Rückkehr der Verletzten hofft, dass man sich „als Team wieder findet“. Zwar konnten der Youngster (Knie) und Robin Christen sowie Maik Kotsar (beide Corona) gegen Bonn schon wieder auf der Platte stehen, doch vor allem den Covid-Comebackern konnte man den Rost noch ansehen.
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„Es ist offensichtlich, dass wir nicht in unserer besten Verfassung sind“, findet auch Calles. Mit der bitteren Pleite wollen sich die Wilhelmsburger aber nicht lange beschäftigen. Der Fokus ist laut dem 38-Jährigen Coach schon längst auf die Eurocup-Partie gegen Breslau gelegt: „Es ist nicht die Zeit zurückzublicken, sondern nach vorne zu schauen und für die kommenden Spiele an uns zu arbeiten.“
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Am Samstag honorierten tausende Towers-Fans nach der Schlusssirene einen starken Kampf ihres Teams gegen Bonn. Mit guten Trainingseinheiten und erholten Spielern sollen jedoch keine Fights, sondern wieder Siege im Inselpark gefeiert werden.