Zacharie Perrin beschützt den Basketball im Duell mit Richard Balint

Towers-Forward Zacharie Perrin beschützt den Basketball im Duell mit Bonn-Profi Austin Crowley (r.). Foto: IMAGO/Eibner

„Keine Schande“: Towers vergeben die letzte Chance auf die Play-ins

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Hätte man vorab nur auf die Tabelle der BBL geschaut, hätte man natürlich keinen Erfolg der Veolia Towers Hamburg beim Topteam Bamberg Baskets erwarten können. So etwas wie eine Siegpflicht gab es aber dennoch für die Türme, die noch auf die Play-ins schielten und sich dafür keine Niederlage mehr erlauben durften. Doch die gab es am Sonntag – 71:85 (15:29, 42:47, 59:69) hieß es am Ende in der „Hölle“ von Bamberg. Die letzte Chance auf zumindest Platz zehn ist somit dahin.

Den Towers wurde auswärts vor allem eine dünne Anfangsphase zum Verhängnis. 15:29 hatte es nach dem ersten Viertel gestanden. „Wir sind nicht so gut gestartet“, räumte Zsombor Maronka schon in der Halbzeitpause am Dyn-Mikrofon ein. Da hieß es dann nur noch 42:47, weil sich die Hamburger in den zweiten zehn Minuten fingen – auch dank des defensiv starken Maronka, der allein in der ersten Hälfte vier Steals sammelte.

Hamburg Towers verlieren 71:85 bei den Bamberg Baskets

„Ich habe versucht, uns einen kleinen Boost zu geben“, erklärte der ungarische Forward und lobte die bessere „defensive Intensität“ seiner Towers nach dem mangelhaften Start. Die Favoriten aus Bamberg wiederum fühlten sich nach dem zunächst komfortablen Vorsprung offenbar etwas zu sicher.

„Wir haben das erste Viertel vielleicht ein bisschen zu easy genommen und gedacht, so geht es weiter“, bemängelte Arne Woltmann, Assistant Coach der Baskets. 27 Punkte für die Towers im zweiten Quarter seien „deutlich zu viel“ gewesen. Sie waren Ausdruck dessen, dass sich das Team von Coach Benka Barloschky erfolgreich in die Partie arbeitete.


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Im weiteren Spielverlauf waren es aber die Baskets, die sich reifer, effektiver und abgezockter präsentierten. Hamburgs Rückstand vergrößerte sich nach der Pause wieder und schrumpfte bis zur Schlusssirene nicht entscheidend. Der Offensivmotor der Towers stotterte am drittletzten Spieltag. Bester Scorer der Barloschky-Mannschaft war Devon Daniels (17 Punkte) vor Ross Williams (15). Defensiv sah es besser aus, da brachte es Martin Breunig auf zehn Rebounds. Unter dem Strich dennoch zu wenig.

Towers-Center Breunig: „Dann sieht es bitter aus“

„Es ist keine Schande, gegen die Baskets zu verlieren. Sie sind auf Platz drei“, verwies Breunig bei Dyn auf die Tabelle. Zugleich kritisierte der Center: „Unsere Quoten waren offensiv zum zweiten Mal in Folge nicht gut genug. Wenn wir die offenen Dreier nicht reinwerfen, sieht es bitter aus. Es gibt Tage, an denen du nichts triffst.“ Am vergangenen Samstag hatte sich ratiopharm Ulm als letztlich zu stark erwiesen (72:81). Nun die Niederlage in Bamberg.

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Im Saisonfinale treffen die Türme jetzt noch daheim auf die Würzburg Baskets (Donnerstag, 20 Uhr) und auswärts auf die Rostock Seawolves (nächste Woche Sonntag, 16.30 Uhr). Weil die direkten Vergleiche mit den Konkurrenten Chemnitz und Oldenburg aber verloren gingen, wird es nicht mehr reichen für den Einzug in die Play-ins. Die Plätze sieben bis zehn sind durch die zweite Pleite in Serie jetzt endgültig unerreichbar.

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