„Gute Gespräche“: Dieser Tower soll einen neuen Vertrag bekommen

Kevin Hervey im Zweikampf mit Patrick Heckmann
Hilft den Towers mit seiner Erfahrung aus über 400 BBL-Spielen: Patrick Heckmann (r.)

Die Veolia Towers Hamburg mussten zum Bundesliga-Saisonstart einen herben Rückschlag verkraften: Benka Barloschkys Wunschspieler Jan Niklas Wimberg verletzte sich schwer. Mit Patrick Heckmann (32) fand man jedoch einen – wie die Towers selbst sagen – „Glücksgriff“: einen erfahrenen Ex-Nationalspieler, der sich schnell zu einem wichtigen Bestandteil des Teams entwickelt hat. Er unterschrieb für drei Monate in Hamburg, von denen zwei nun bereits vergangen sind. Im Gespräch mit der MOPO erzählt der zweimalige Deutsche Meister von seinen bisherigen Erfahrungen und seinen Zukunftsperspektiven.

Auch aus Heckmanns Sicht war die Unterschrift bei den Towers ein Glücksgriff. „Ich habe mich in Frankfurt fit gehalten und eigentlich nur darauf gewartet, noch irgendwo zu unterschreiben. Deshalb habe ich mich gefreut, dass Hamburg angerufen hat“, verrät der Ex-Bamberger, der die Oberfranken im Sommer nach drei Jahren zum zweiten Mal verließ.

Patrick Heckmann fand direkt Anschluss bei den Towers

Die Integration in Wilhelmsburg verlief für Heckmann reibungslos. Drei Tage nach seiner Ankunft stand er auf dem Feld und zeigte, dass er der Mannschaft sofort helfen kann. Schnell fand er Anschluss. Und lobte die Arbeit des nur vier Jahre älteren Trainers Barloschky: „Es macht Spaß, mit ihm zu arbeiten. Er hat eine gute Teamchemie aufgebaut.“

Nach zuvor sechs Pleiten in Folge trug der Mannschaftsgeist beim ersten Heimsieg nach anderthalb Jahren im Eurocup gegen Ankara (89:77) seine Früchte. Ein Befreiungsschlag für die Towers – und für Heckmann. „Es war wichtig, eine gute Leistung zu zeigen“, betont er. „Der Sieg belohnt die Arbeit der letzten Wochen und hat gut getan.“

Patrick Heckmann von Brose Bamberg spritzt mit dem Sekt
Patrick Heckmann wurde mit Bamberg 2016 und 2017 zweimal Deutscher Meister.

Er selbst ist fester Bestandteil des Teams und will es auch über den November hinaus bleiben. „Mir gefällt es hier“, verrät Heckmann. „Ich kann mir auf jeden Fall sehr gut vorstellen, hier zu bleiben, und ich denke, dass beide Seiten nichts dagegen hätten, wenn es weitergeht.“

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Recht hat er: Towers-Chef Marvin Willoughby bestätigt gegenüber der MOPO, dass man in „guten Gesprächen“ sei. Heckmann ist dabei vor allem eines wichtig: „Der nächste Vertrag soll schon bis zum Saisonende laufen.“